Süße Orangenbutter

In meinen Rezepten finden sich zwei Zusätze immer besonders oft: gute Vanille und (natürlich) Orangen- bzw. Zitronenschale.
Orangen und Zitronen kaufe ich mindestens 1x pro Woche, brauche ich eben einfach öfter. Doch was tun, wenn man nur die Hälfte der Orangenschale braucht? Oder man braucht nur den Saft, und die gute Schale würde dann im Biomüll landen?

Orangenbutter

Na klar, man kann natürlich Orangenzucker draus machen (Rezept findet ihr hier *klick*).
Oder eben auch mal was ausgefalleneres: süße Orangenbutter.
Die kann man wie ganz normale Butter auf ein frisches, noch dampfendes Brötchen streichen (oder auf Brioche! oder Buchteln! oderoderoder!), und ganz süß genießen. Wer mag, kann obendrauf noch ein paar Scheiben Kiwi oder Erdbeeren legen.

Das Rezept klingt ausgefallen – ist aber in der Umsetzung so leicht wie Butterbrot schmieren. Ehrlich.

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Arme Ritter aka French Toast

Arme Ritter sind (leider leider) ein Opfer des Anglizismus: heutzutage ist das überall nur noch als French Toast bekannt. Einzige Ausnahme ist da vielleicht Frankreich, da kennt man es als „Pain perdu“, also quasi „verlorenes Brot“.
Regional ist das ganze auch gern bekannt als Rostige Ritter, Bavesen, Weckschnitten und vieles mehr.

Aber ganz egal ob arm, french oder verloren – lecker ist das ganze in jedem Fall.
Und das beste: es geht ultra schnell und die Zutaten hat man eigentlich immer zuhause.

Und da bald Ostern ist, noch ein Oster-Tipp: statt Brot bzw. Brioche kann man für die Armen Ritter ganz prima übrig gebliebenen Oster-Zopf verwenden!

Arme Ritter 03

Ganz wichtig: das Brot sollte ausnahmsweise definitiv nicht frisch sein. Natürlich auch nicht steinhart, aber eher 3-4 Tage alt. Also genau dann, wenn das Brot anfängt, „langweilig“ zu schmecken.

Heute zeige ich euch drei verschiedene Varianten, die ich alle sehr gern mag, und immer ganz nach Gusto wähle.
Meine Varianten heute sind: der Klassiker, der Sündhafte, und der Besondere. Weiterlesen

Bauernfrühstück-Cupcakes

Bauernfrühstück und Muffins? Ja, passt das denn zusammen?
Klar passt das.
Keine Angst, hier gibt’s keine Kartoffeln mit Buttercreme *schüttel*, sondern einfach eine Art „Bauernfrühstück für auf die Hand“.

Im Sommer war ich zur Hochzeit von zwei ganz lieben Freundinnen eingeladen, und bekam den üblichen Auftrag: „Bitte bitte, kannst du uns was backen? Aber lieber was deftiges, süß haben wir genug.“ Mach ich natürlich gern, besonders wenn eine der beiden sagt „du kannst alles“. Hach, war ich da gebauchpinselt.

Bauernfruehstueck-01

Die zuerst gewünschten Pfannkuchenlachsröllchen wollte ich aber nicht zaubern. Die kennt schon jeder, und ich mache ja gern Sachen, die noch keiner kennt.
Also erstmal fröhlich die Rezeptbücher und -hefte wälzen. Und tataaaa, ich hatte eine wunderbare Auswahl.
Die Bauernfrühstück-Cupcakes standen auf der Wunschliste des Hochzeitspaares ganz oben, also mussten die natürlich auch sein. (die anderen Rezepte verrate ich euch bei Gelegenheit.)

Ich habe für die Feier das Rezept verdoppelt, was die Zubereitung echt anstrengend machte – das Untermischen der Eier geht ordentlich in die Muckies.

Wer das Rezept übrigens für Vegetarier zubereiten möchte, lässt einfach den Bacon weg. Schmeckt genauso gut.

Dieses Rezept gehört übrigens seitdem zu meinen „Klassikern“, da es überall unglaublich gut ankommt (sogar bei meiner Oma, meinen Eltern, und meinen Münchner Cousinen – und die sind alle wirklich sehr kritisch). Weiterlesen

Ratzifatzi Schoko-Scones

Sonntag. Faul auf dem Sofa. Lust auf irgendwas frisch gebackenes zum (doch schon recht späten) Frühstück. Was mit Schokolade. Schnell soll’s gehen, fluffig und warm soll’s sein, und unbedingt mit Schokolade.
Da gibt’s nur eins: ratzifatzi-schnelle Schoko-Scones.

Ratzifatzi Schoko-Scones

Klingt gut? Schmeckt sogar noch viel besser! Und erst der wunderbare Duft, der während des (ultrakurzen) Backens durch die Wohnung zieht…. Mmmmmhhhh!

Najaaaa, eigentlich sind das gar keine „echten“ Scones, die verlangen nämlich im Original-Rezept nach Eiern und süßer Sahne. Diese Quasi-Scones verzichten auf beides (bzw. wir verwenden statt der Sahne eben Milch), und weichen auch etwas von der typischen kleinen, runden Form ab.
Das soll uns aber nicht weiter stören, denn diese Scones kommen nicht nur unserer wochenendlichen Sofafaulheit und dem Inhalt des Vorratsschrankes entgegen, sondern gehorchen außerdem der kleinen Stimme in unserem Kopf, die schreit „Gib mir Schoko-Gebäck – JETZT GLEICH!“ Weiterlesen

Vanille-Brioches für jeden Tag

Im Frankreich-Urlaub gehörten (und gehören noch immer) für mich zu einem guten Frühstück definitiv immer Baguette, Croissants (mit und ohne Schokolade) und selbstverständlich Brioches.
Das Baguette kann man über den ganzen Tag verteilt essen, gern üppig belegt mit Käse, Schinken, Salat, Gemüse, undundund… Man sollte es auch unbedingt am gleichen Tag essen, denn am nächsten Tag ist es meist steinhart.
Zu Croissants muss ich nichts weiter sagen, denn wer ist die fluffigen, sündhaften Teile nicht gern? Aber für ein Frühstück mit Croissants brauche ich Zeit. Und Sonnenschein. Und einen Balkon (respektive einfach Urlaub in Frankreich). Und eine schöne Aussicht. Und Marmelade. Croissants sind für mich also mehr eine Art Entspannungsübung 🙂

faaabelhafte Brioches für jeden Tag

Brioches hingegen sind mehr ein schnelles Frühstück. Morgens einfach „auf die Hand“, ob mit oder ohne Butter, Marmelade, Nutella, oderoderoder. In Frankreich gern zum obligatorischen Café au Lait (aus einem riiiesigen Becher) – da ich jedoch keinen Kaffee trinke, machen mich Brioches auch ohne glücklich.

Brioches sind ein „feines Tafelgebäck aus ei- und fettreichem Hefeteig“. Stimmt. Außerdem sind sie recht einfach zu backen.
Ich habe bei der lieben Küchenchaotin ein Rezept gefunden, das meinem eigenen sehr nahe kommt, allerdings ein bisschen einfacher ist zum Nachbacken (und ich will’s euch ja leicht machen). Ich habe nur Kleinigkeiten daran verändert. Weiterlesen