Erdbeer-Limes

Ja, wir sind immer noch beim Thema Erdbeeren. Die Erdbeer-Saison ist kurz, also gönne ich mir welche, so oft ich kann!
Neulich hatte ich bei meinem Bauern Erdbeeren Klasse II gekauft, und beim Schnabulieren kam mir die Idee: aus diesen viel „erdbeeriger“ schmeckenden kleinen Teilen muss ich etwas ganz besonderes machen!
Und da man ja nicht unbedingt immer etwas backen muss (also ich zumindest nicht), bandeln die Erdbeeren diesmal nicht nur mit Limetten, sondern auch mit Wodka an.
Und hatte ich schon erwähnt, dass dieses Rezept maximal 10 Minuten braucht? Perfekt, oder?

Die Unterteilung in Klassen ist bei Obst und Gemüse ja recht üblich. Bei Spargel z.B. wird in der Dicke der Stangen entschieden, bei Erdbeeren in Größe, Farbe, Form und so weiter.
Erdbeeren Klasse II sind bei meinem Bauern erheblich kleiner als die üblichen Erdbeeren, ggf. auch knubbeliger und „weniger schön“, dafür aber viel süßer und aromatischer (klar, da konzentriert sich der ganze Erdbeergeschmack ja auf viel weniger Raum!). Und da ich mir bei Obst und Gemüse keine Gedanken über Schönheit, sondern ledlich über Geschmack mache, mag ich die knubbeligen umso lieber.
Kleinere Früchte machen natürlich etwas mehr Arbeit, wenn ich sie verarbeite, das ist mir bei dem tollen Geschmack den Aufwand aber allemal wert.

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Wassermelonen-Minz-Limonade

Im Sommer komme ich meist nur bedingt zum backen oder kochen: entweder ich komme erst gegen Mitternacht nach Hause (ja, auch am Wochenende), oder es ist so dermaßen heiß, dass ich gar nicht viel Lust und/oder Appetit habe.
Also muss es oft „was schnelles“ sein, am besten etwas, das keine Stunden am heißen Herd erfordert.
Also warum nicht mal „aromatisiertes Wasser“? Den Hype darum verstehe ich nicht ganz – meine Oma hat schon Obst in die Wasserkaraffe geschmissen, um es weniger langweilig schmecken zu lassen (gesund hin oder her). Das ist lecker, macht mich aber auch nicht immer ganz happy. Nach 3 Litern Wasser am Tag (im Sommer gern mehr) reißt mich auch die gepimpte Plörre irgendwann nicht mehr vom Hocker. Die nächste Idee: Smoothie (noch so ein Hype). Ist lecker, mir im Sommer aber gern mal zu „schwer“.

Also Obst und Wasser zusammen? Na klar: Limonade!
Da kombiniere ich Wassermelone, Minze, Sprudel und Limetten – und ratzfatz ist die tollste Abkühlung seit tragbaren Ventilatoren fertig!
Ich verzichte hier ganz bewusst auf einen Sirup, sondern nehme den Limettensaft pur (wer lieber auf Limetten-Sirup zurückgreifen möchte: da habe ich auch ein tolles Rezept, poste ich demnächst hier), da ich im Sommer schlicht zu faul bin, heißen Sirup zu kochen und abkühlen zu lassen, um ihn in kalte Limo zu gießen…faaabelhafte Wassermelonen-Minz-Limonade Weiterlesen

Apfel-Minz-Tee

Frühling. Sonne. Balkonkräuter. Klingt komisch? Ist aber so.
Sobald die ersten Krokusse in den Nachbarsgärten sprießen, fummel ich an den Blumenkästen auf meinem winzig kleinen Balkon herum. Obwohl „Blumenkasten“ da der falsche Ausdruck ist: bei mir wachsen nur Kräuter und Erdbeeren, da Blumen und ich kein gutes Verhältnis zueinander haben… faaabelhafter Winz-Balkon
Kräuter hingegen lieben meinen eigensinnigen Gießrhythmus und die für Blumen eher suboptimalen Bedingungen meines Balkons (bis ca. 13 Uhr knallende Sonne, danach tiefster Schatten und auch im Sommer verflixt frisch).

Im Frühling überprüfe ich dann, welche Kräuter den Winter überlebt haben, welche sich mit kleinen Ablegern quer durch den Kasten verzupfelt haben, und welche ich dringend ersetzen muss.

Die Minze vom letzten Jahr gehört zu den „verzupfelten“, denn im gesamten Kasten grinsen mich viele kleine, hellgrüne neue Minzsprösslinge an. Bis ich die ernten kann, müssen jedoch erst einmal die großen herhalten.

faaabehalfter Apfel-Minz-Tee

Pfefferminztee in Beutelform ich ja gar nicht, damit könnt ihr mich jagen.
Heißen Minztee aus frisch überbrühten Minzstängeln jedoch liebe ich das ganze Jahr über. Und daraus lässt sich ein fabelhaft leckerer Apfel-Minz-Tee zaubern, der jeden Cocktail in den Schatten stellt. Weiterlesen