Florentiner Schokokuchen

An alle, die von Schokokuchen nie genug bekommen können, und die zum Schokokuchen am liebsten noch mehr Schokokuchen haben wollen: dieser Kuchen ist für euch.
Schokoladig? Ja. Zu süß? Absolut nicht. Ehrlich, obwohl da karamellisierte Mandeln drauf sind? Naaaaaa ok, die Mandeln sind süß. Aber die geben der Zartbitter-Schoki im Kuchen erst den richtigen Kick.

Der Schokokuchen ist unglaublich saftig – wer auf Brownies, und zwar „nicht die vom Rand, ich will die ganz saftigen aus der Mitte“ steht, der ist bei diesem Kuchen richtig.

Florentiner-Schoko-01

Das Rezept ist eigentlich recht simpel. Allerdings heißt es aufpassen beim Karamellisieren: bloß nicht anfassen. Das Zeug ist gefährlich heiß und klebt wie irre. Brandblasen bleiben da nicht aus. Weiterlesen

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Saftig-pinker Zitronenkuchen

Das Wetter wird langsam trüber – Zeit für einen farbenfrohen Kuchen!

Dieser innen sehr sehr gelbe und außen sehr sehr pinke Zitronenkuchen ist so zitronig und saftig, dass man gar nicht genug davon bekommen kann.
Und für die, die es NUR gelb und saftig-zitronig haben wollen: ja, es geht auch ohne pink. Ist dann eben nicht so lustig.

Zitronenkuchen-01

Wie die meisten meiner hier gezeigten Rezepte ist auch dieser Kuchen sehr einfach. Allerdings braucht es diesmal ein bisschen länger: 5 Zitronenschalen abreiben und den Teig hellcremig und luftig aufschlagen dauert eben seine Zeit.
Aber keine Angst, nach etwas mehr als einer halben Stunde steht auch dieser Kuchen im Ofen. Weiterlesen

Cantuccini à la faaabelhaft

Cantuccini (auch Cantucci oder Biscotti di Prato) sind laut Internet ein traditionelles italienisches Mandelgebäck aus der Nähe von Florenz (aus Prato eben).
Die leckeren harten Kekse (nennen wir sie mal so) isst man zu Vin Santo oder Espresso bzw. Kaffee, in den man die guten Stücke eintaucht. Ähnlich wie Zwieback werden Cantuccini zweifach gebacken (anders als die spanischen Rosegones die nur einfach gebacken werden, ansonsten aber sehr ähnlich sind) und werden dadurch wunderbar knackig.faaabelhafte Cantuccini

Nun bin ich ja ein großer Fan von Keksen und Plätzchen, die sich zum „tunken“ eignen. Einfach, weil’s lecker schmeckt und super gemütlich ist. Außerdem liebe ich italienisches Gebäck.
Cantuccini sind schnell gebacken und man braucht nur wenig Zutaten. Ich wandele das klassische Rezept gern mal ein wenig ab und mische ein paar andere Zutaten darunter. Ein italienischer Zuckerbäcker würde sicherlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber mir schmeckt diese Variante einfach verflixt gut. Mamma mia! Weiterlesen

Pralinen vs. selbstgemachtes Schoko-Nougat-Konfekt

Ach, Pralinen sind was feines. Lecker gefüllt, wunderbar überzogen, fantastisch verziert….. – und viel zu viel Arbeit. Hohlkugeln kaufen (oder Pralinen von Hand rollen), Ganache fabrizieren, füllen (dabei weder zu heiß noch zu kühl einfüllen), verschließen, in geschmolzene Schoki tauchen (die ebenfalls weder zu heiß noch zu kühl angerührt worden sein darf, sonst glänzt sie nicht perfekt), noch schön verzieren…….. Es ist wirklich, WIRKLICH viel Arbeit.
Außerdem habe ich das dumpfe Gefühl, dass mittlerweile jeder Pralinen fabriziert. Bzw. dass der Trend womöglich schon wieder vorbei ist (wenn Tchibo, Weltbild & Co. Sets dafür verkaufen, ist der Hype meist schon so ziemlich vorbei) – meine letzte große Pralinenproduktion war 2008…….faaabelhaftes Schoko-Nougat-Konfekt mit Pistazien und Cranberries

Nicht falsch verstehen: Ich liebe Pralinen!
In einer richtig guten Chocolaterie mit leuchtenden Augen vor der Auslage stehen und sich nicht entscheiden können zwischen Mango-Himbeer-Pralinen in weißer Schokolade, Passionsfrucht-Cassis mit Zartbitter-Ganache oder doch vielleicht die Caramel-Mandelsplitter-Pralinés? Schwierig, schwierig. Deswegen kann ich solche Läden nicht unter 6-12 Pralinen verlassen (absolut unmöglich). Und zuhause hab ich dann vergessen, was in welcher Praline was drin war, und lasse mich überraschen (kann man denn da kein Zettelchen bekommen, was man genau gekauft hat und wie’s aussieht? Ich würde gern vergleichen, ob’s genauso schmeckt wie das, was angeblich drin ist – hmpf). Weiterlesen

Bratapfelsirup – sühühüße Weihnacht

Letzte Woche stolperte ich über das Bratapfelsirup-Rezept von Nadine von SweetPie.
Bratapfel? Oberlecker. In flüssiger Form? Ohohohohooooberlecker!!!Bratapfelsirup - faaabelhaft

Mal im Ernst: dieser Bratapfelsirup ist der reine Wahnsinn. Goldgelb, sehr apfelig, mit feiner Zimtnote – schmeckt wirklich absolut fantastisch nach Bratapfel.

Sobald ich ein klitzekleines Tröpfchen probiere, fantasiere ich von Kaminfeuer mit brutzelnden Äpfeln im Ofen, gebrannten Mandeln und Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, und bunt geschmücktem Weihnachtsbaum und wirbelnden Schneeflocken. Weiterlesen

Johannisbeer Whoopie Pies - faaabelhaft

Johannisbeer Whoopie Pies – oder: Heiße Küche am heißen Sonntag

Im Sommer backe ich ja immer sehr gern. Erstens weil es so viele herrliche Obstsorten gaaaanz frisch gibt, und zweitens weil die Tage länger sind und ich am liebsten im hellen backe. Andererseits ist backen gerade an besonders heißen und/oder schwülen Tagen eine ziemlich bescheuerte Idee: draußen ist es heiß und in der Küche dank (mindestens) eines angeschalteten und auf voller Pulle bollernden Ofens sogar noch heißer.
Dennoch hat es auch was für sich. Behaupte ich jetzt einfach mal. Wenn ich z.B. kurzentschlossen backen möchte und eigentlich ein paar Stunden vorher Milch, Eier, Butter & Co. aus dem Kühlschrank nehmen müsste. Oder einfach vergessen habe, dass an das Rezept Butter gehört und ich diese weich brauche (öhöm). Wenn’s draußen knappe 30 C hat, wird so eine backsteinharte Butter ganz fix weich.

Letzten Samstag lachte mich am Obststand ein Schälchen roter Johannisbeeren an. Eigentlich bin ich mehr ein Fan der schwarzen Johannisbeeren in Form von Cassis oder Gelee und natürlich auch zum Backen, die roten finde ich meist zu sauer. Aber die sahen so lecker und frisch aus, dass ich nicht widerstehen konnte.
Also stand ich am Sonntag in der Küche mit diesen sauren Früchtchen und wusste gar nicht, was ich damit anstellen sollte. Kurzentschlossen entschied ich mich für Whoopie Pies. Die sollten für die lieben Kollegen am Montag sein, die freuen sich immer.

Das aktuelle Rezept ist angelehnt an das von Miss Blueberrymuffin, ich habe nur ein paar Kleinigkeiten abgewandelt.

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Küchenporno.

Manchmal muss man es einfach nennen, wie es ist: Küchenporno.

Das hat jetzt nichts mit wilder Rödelei auf dem Küchentisch zu tun – darüber dürfen andere berichten. Aber ich komme vom Thema ab.

Für mich ist Küchenporno das, was andere mit „Food Porn“ betiteln: einfach genial tolles Zeug in Sachen Backen und Kochen. Oberyummy. Super Food. Geile Sch***e. Essen wie Gott in Frankreich.
Na, Küchenporno halt.

Dazu gehört für mich nicht nur das fertige Objekt der Begierde. Nein – der gesamte Koch- bzw. Backvorgang macht mir ebenso den Mund wässrig.
Ich kann dann den Duft der köstlichen Leckereien im Ofen und auf dem Herd regelrecht riechen. Die Aromen zeichentrickgleich in meine Nase steigen sehen. Die Geräusche hören wie das Brutzeln und Krispeln im Fett, das Knacken einer dicken Glasur aus Schokolade oder Zucker, das fluffige sssshhhhhhpppffffffftttttt beim Andrücken eines saftigen Gebäcks, oder das schwurbeln der Küchenmaschine.

Ihr merkt schon: ich nenne es zu Recht Küchenporno.

Und vorhin bin ich rein zufällig (so findet man die besten) über ein wunderbares Video für Crème Brûlée gestolpert. Und das will und kann ich euch definitiv nicht vorenthalten.
Denn es ist Küchenporno in Reinkultur.

Hier das wunderbare Video von The Meatmen:

Sieht das nicht herrlich aus? Jetzt will ich am liebsten auch sofort diese köstliche Crème zaubern. Mmmmhhhh… Nur habe ich keinen Brenner. Hmpf. Also ein andermal.

Hefe ist ’ne Zicke. Frisch, aber zickig.

Warum ich nicht gern mit frischer Hefe arbeite?
Sie ist eine schreckliche Zicke.

„Mir ist zu warm!“ – „Och nö, jetzt friere ich“ – „Aua, hör auf mich so doll zu stupsen!“ – „Menno, hättest du mich mal länger geknetet…“ – „Warum is’n der Zucker so doof zu mir?“ – „Im warmen Ofen ist’s ja mal voll öde“ – „Also, irgendwie mag ich jetzt nicht mehr….“

Nur Genörgel von der Ollen.
Nee, nee, nee.

Ich hoffe, ich kann ihr noch gut zureden, dass sie doch noch mitmacht. Sonst wird aus dem leckeren Sonntagskuchen heute nix mehr…

Schokoladen-Macadamia-Törtchen

Törtchen. Mit Schokolade. Und mehr Schokolade. Und noch ein bisschen mehr Schokolade.
Plus Vitamine.Schoko-Macadamia-Törtchen
Na gut, seien wir ehrlich: die Erdbeeren sind reine Deko 😉

Allein in die Creme habe ich mich spontan verliebt.
Manchmal bin ich für mich selbst fast schon ZU fabelhaft. …manchmal 😀

Das Rezept ist aus der „Lecker Bakery“ – allerdings habe ich ein paar fabelhafte Änderungen vorgenommen.

Den Kollegen scheint das bombige Törtchen auf jeden Fall geschmeckt zu haben. (und mir selbstverständlich sowieso – ist ja klar)

Schokoschokoschokooo…-Macadamia-Kuchen

Morgen steht ein Back-Battle mit einem Kollegen an. Er gilt in meiner neuen Firma als unangefochtener Backkönig.

Unangefochten? Richtig!
Selbstverständlich muss um solch einen Titel ordentlich gekämpft werden! Sonst zählt das alles ja gar nicht.

Also haben wir ein Back-Battle ausgerufen. Die Azubine durfte das Thema wählen: „Schoko“.
Aber nicht einfach irgendwie schoko, sondern etwas besonderes. Gern als Torte.

Jetzt bin ich nicht so der große Tortenfan mit Marzipan, Fondant, mehrstöckig und hastenichgesehen. Aber ein Schokokuchen kann auch ohne Torte wunderbar sündhaft sein.

Also steht gerade in der Küche ein Schokoschokoschokoschoko…..-Macadamia-Kuchen und kühlt ab. Die ganze Wohnung duftet herrlich nach reinster heißer Schokolade.
Heute abend wird dann das Topping gezaubert, morgen früh mit Erdbeeren aufgehübscht (ich weiß, es ist nicht die Zeit für Erdbeeren, aber ich wollte einen hübschen Farbtupfer drauf – und Erdbeeren unterstreichen den Schokogeschmack einfach so herrlich).

Fotos folgen, sobald morgen der Kuchen fertig ist.

…das Dumme daran, dass man an einem solchen Back-Battle teilnimmt: man kann den Kuchen vorher nicht probieren……. Grmbl.