Supercremiger Vanille-Limetten-Cheescake

Cheesecake vs. Käsekuchen… Kann es da einen Gewinner geben?
Die Antwort ist natürlich ein ganz klares Nein. Je nach vorhandenen Zutaten sowie Lust und Laune zaubert man sich einfach, worauf man gerade Lust hat.
Oder macht es so wie ich, und aus einem Backfail wird ein supertolles neues Rezept!

Eigentlich sollten aus diesem Rezept nämlich Cheesecake Bites werden. Aber dann ging alles schief: die zweite Packung Frischkäse hatte einen (von mir unbemerkten) Knacks, und hatte einen pelzigen Mitbewohner (uärx). Mehr Frischkäse war nicht im Kühlschrank, und der Supermarkt hatte geschlossen. Vanille-Soßenpulver hatte ich auch keins mehr, sondern nur Puddingpulver. Eine quadratische Springform befindet sich ebenfalls (noch) nicht unter meinen Gerätschaften (und Cheesecake lässt sich eher schlecht stürzen), sondern nur runde Springformen in diversen Größen. Dann war der Teigboden viel zu dick für die geplanten Cheesecake Bites…
Also musste ich improvisiseren, und siehe da: ein neues Rezept war geboren! Und es ist der mit Abstand cremigste Cheesecake geworden, den ich jemals gegessen habe…

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faaabelhaft ohne Werbung? Kross goil.

Habt ihr’s schon gemerkt? Meinen Blog jibbet jetz janz ohne Werbe-Jedöhns!
Wurde ja auch wirklich mal Zeit.

Die einzige Werbung, die ihr hier jetzt sehr, ist für mich (godmother of drama) und alles, was in meiner Küche so gezubbelt* wird.
Warum? Weil dieser Blog von mir höchstselbst finanziert wird, keine Sponsoren (von Obst aus den Gärten von Oma und Freunden mal abgesehen), keine bezahlte Werbung für Produkte, etc. pp.

Wenn in dem einen oder anderen Post mal Produkte bestimmter Marken von mir erwähnt werden, dann weil ich das Produkt selbst verwende und gut finde. Ich kaufe und bezahle allerdings alles selbst, und werde nur von Geschmack und/oder Wirkung überzeugt.

Falls (und das ist ein gigantisches „falls“) ich doch irgendwann mal sog. Sponsored Content hier posten sollte, ist der selbstverständlich so markiert.
Und zwar nicht nur, weil es der Gesetzgeber vorschreibt, sondern auch, weil ich euch kein X für ein U vormachen möchte.

So. Genug Werbung für werbelosen Content an dieser Stelle.
Jetzt muss wieder was gebacken werden.
Einfach weil… Na, das Gebäck backt sich nicht von allein, oder?

* ja, nein, „gezubbelt“ ist schon richtig, das soll definitiv nicht „zaubern“ heißen. Zaubern heißt es, wenn endlich mein Brief von Hogwarts kommt, als neue Professorin für Zaubertränke. Bis dahin wird eben gezubbelt.

Vanille-Crèmelikör mit Orange

Likör, der schmeckt wie Vanillepudding mit einer ordentlichen Portion Orange? Klingt wie ein wahr gewordener Traum! Ist es auch 😉
Aber Moment… Ist das etwa Eierlikör???

Jap, isses. Ich verwende hier aber mit Absicht die Bezeichnung „Vanillecrème“ und nicht „Eierlikör“, denn die meisten, die noch nie Eierlikör getrunken haben, fühlen sich von dieser Bezeichnung abgeschreckt.
Iiiihhhhh, ein Getränk mit Eiern? Total eklig!“ – „Eier? Wie jetzt – etwa ROH?? So ’ne Glibberpampe willst du trinken??“ – „Eiweiß-Drink als Likör? Wtf?“
Keine Panik, mir ging’s früher genau so, allein schon wegen des Namens wollte ich Eierlikör gar nicht erst probieren.

Natürlich ist Eierlikör überhaupt nicht eklig, die Eier sind nicht roh oder glibberig, und mit einem Fitness-Eiweiß-Gesöff hat das ganze auch nichts zu tun.
Eierlikör klingt verwirrend – tatsächlich ist es eigentlich mehr eine Art sehr flüssiger Vanillepudding. Eben mit gaaaanz viel Rum.
Klingt schon besser, oder?

In meiner Version kommt noch eine ordentliche Portion Orange dazu, das schmeckt schön fruchtig-frisch.

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Ein echter Klassiker: Pfannkuchen

Welcher Klassiker geht immer? Wovon bekomme ich immer gute Laune? Und wozu bin ich trotzdem immer zu faul?
Richtig: Pfannkuchen (oder auch Eierkuchen).

Dabei ist der Aufwand eigentlich gering: Der Teig ist mit wenigen Zutaten schnell zusammengerührt, die Zubereitung klappt quasi immer, ohne dass man sich dabei großartig anstrengen muss.
Und trotzdem mache ich sie viel zu selten. Das muss sich ändern.

Und deswegen kommt hier jetzt das supidupi Pfannkuchen-Rezept. Kein Chichi, nix Ausgefallenes, einfach und klassisch wie bei Oma.

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Faschings-Donuts

Helau! Alaaf! Kamelle! Donuts! …Wie bitte? Faschings-Donuts? Was soll das denn sein?
Naja, eigentlich sind es ganz normale Kreppel, Berliner, Berliner Ballen, Pfannkuchen, Krapfen… whatever. Nur eben mit einem „jecken“ Loch in der Mitte 😉

Haaaaaalt, Moment. Stimmt das denn überhaupt? Kreppel und Donuts sind wirklich das Gleiche?
Naja. Im Grunde sind die Teige für Donuts und Kreppel ziemlich ähnlich. Und ausgebacken wird beides in Fett. Also sind beide tatsächlich irgendwie schon das Gleiche. Und da gefüllte Donuts genauso aussehen wie unsere Kreppel (und auch so schmecken), wird’s schon irgendwie stimmen.

Ich nenne es einfach mal – passend zur jecken Jahreszeit – Faschings-Donuts. Außerdem mogele ich mich so auch um die gebietsspezifische Bezeichnung des „Siedegebäcks“ (das ist aber auch ein Durcheinander).
Allerdings heißt Fasching ja auch überall anders… Hmm.
Also dann eben ein Faschings-Fastnachts-Karnevals-Kreppel-Berliner-Pfannkuchen-Krapfen. Oder so 😉

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Bratapfelschnecken

Es ist mal wieder Bratapfelwetter. Draußen ist es grau und/oder kalt, da machen wir es uns drinnen ein bisschen muckelig.
Also Kuschelstrickjacke und dicke Socken anziehen, und mit einem leckeren Tee ab auf die Couch. Dazu den Geruch von Bratäpfeln in der Nase… Perfekt.

Um es richtig gemütlich zu machen, gönnen wir uns dazu ein paar Zimtschnecken. Aber nicht einfach nur ganz normale Zimtschnecken, sondern herrlich herbstliche Bratapfelschnecken!
Die brauchen dank des Hefeteigs zwar ein Weilchen, bis sie fertig sind, schmecken dafür aber umso länger und leckerer.

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Kirschmarmelade

Hochsommer ist Kirschenzeit. Für mich bedeutet das, bei der Kirschenernte zu helfen, und mir hoch oben im Baum ein paar „Doppelkirschen“ übers Ohr zu hängen (macht das nicht jeder? oder? oder??).
Anschließend stehe ich für zwei Tage in der Küche, bis zu den Ellbogen mit Kirschsaft verklebt, und fabriziere eingemachte Kirschen, Kirschsaft und natürlich Kirschmarmelade.
Die leidige Entsteinerei der Kirschen nervt mich schon seit ich klein war, und der Kirschenentsteiner bei Oma jeden zweiten Sommer kaputt war. Und was macht „die gute Hausfrau“ dann? Sie schnappt sich eine Haarnadel, und entsteint die Kirschen Stück für Stück. Uff. Funktioniert, ist aber eine Menge Arbeit.

Für dieses Rezept habe ich Sauerkirschen verwendet, da ich die geschmacklich in Marmelade am liebsten mag. Natürlich funktioniert das auch mit jeder Art von Süßkirschen, die bleiben nach dem Einkochen etwas fester und mehr „in Form“, die Marmelade wird allerdings deutlich süßer.

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Saftige Himbeer-Kokos-Schnitten

Sommer ist Blechkuchen-Zeit!
Blechkuchen sind die einfachste und schnellste Art, die ungeheure Menge an erntefrischem Obst in Kuchenform zu bringen: schnippeln, belegen – fertig. Praktisch!
Aber Blechkuchen müssen nicht unbedingt etwas Langweiliges sein, das unedingt mit Kuchengabel, einer Portion Sahne und dem üblichen Kaffee an der sonntäglichen Kaffeetafel gegessen werden muss.

Dieser Blechkuchen hier macht sich nämlich ganz prima (und viel besser) als Mittagspausen-Snack oder Picknick-Mitbringsel, deswegen nennen wir ihn jetzt auch „Schnitten“ statt Kuchen (klingt einfach hipsteriger).
In eine Lage Butterbrotpapier eingeschlagen, passt so ein Schnittchen genau in die Bentobox und verpasst uns einen sommerlich-frischen Energie-Kick!

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Erdbeer-Mascarpone-Dessert

Wenn’s mal schnell(er) gehen muss, aber trotzdem ein tolles Dessert auf den Tisch soll? Die Antwort lautet: Mascarpone!
Schmeckt so richtig cremig und nach viiiiel Arbeit, ist es aber gar nicht. Tatsächlich wird nur ein bisschen (aber kräftig) gerührt, und schon ist das Dessert fertig. Jaaaaaa okay, es hat ein paar Kaloriechen mehr, schmeckt dafür aber umso besser!

Das dolle Dingelchen toppen wir mit Erdbeeren, Holunderblütensirup und Orangenzucker, so wird’s richtig sommerlich frisch.
Schmeckt als Nachtisch übrigens genauso gut wie zum Frühstück (na klaro), kann bequem für ein sommerliches Picknick eingepackt werden, ist super im Büro als Snack gegen das fiese Nachmittagstief, und löffelt sich einfach toll zwischendurch. Frisch aus dem Kühlschrank kühlt es uns im Sommer auch schön von innen 😉

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Erdbeer-Limes

Ja, wir sind immer noch beim Thema Erdbeeren. Die Erdbeer-Saison ist kurz, also gönne ich mir welche, so oft ich kann!
Neulich hatte ich bei meinem Bauern Erdbeeren Klasse II gekauft, und beim Schnabulieren kam mir die Idee: aus diesen viel „erdbeeriger“ schmeckenden kleinen Teilen muss ich etwas ganz besonderes machen!
Und da man ja nicht unbedingt immer etwas backen muss (also ich zumindest nicht), bandeln die Erdbeeren diesmal nicht nur mit Limetten, sondern auch mit Wodka an.
Und hatte ich schon erwähnt, dass dieses Rezept maximal 10 Minuten braucht? Perfekt, oder?

Die Unterteilung in Klassen ist bei Obst und Gemüse ja recht üblich. Bei Spargel z.B. wird in der Dicke der Stangen entschieden, bei Erdbeeren in Größe, Farbe, Form und so weiter.
Erdbeeren Klasse II sind bei meinem Bauern erheblich kleiner als die üblichen Erdbeeren, ggf. auch knubbeliger und „weniger schön“, dafür aber viel süßer und aromatischer (klar, da konzentriert sich der ganze Erdbeergeschmack ja auf viel weniger Raum!). Und da ich mir bei Obst und Gemüse keine Gedanken über Schönheit, sondern ledlich über Geschmack mache, mag ich die knubbeligen umso lieber.
Kleinere Früchte machen natürlich etwas mehr Arbeit, wenn ich sie verarbeite, das ist mir bei dem tollen Geschmack den Aufwand aber allemal wert.

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