Wassermelonen-Minz-Limonade

Im Sommer komme ich meist nur bedingt zum backen oder kochen: entweder ich komme erst gegen Mitternacht nach Hause (ja, auch am Wochenende), oder es ist so dermaßen heiß, dass ich gar nicht viel Lust und/oder Appetit habe.
Also muss es oft „was schnelles“ sein, am besten etwas, das keine Stunden am heißen Herd erfordert.
Also warum nicht mal „aromatisiertes Wasser“? Den Hype darum verstehe ich nicht ganz – meine Oma hat schon Obst in die Wasserkaraffe geschmissen, um es weniger langweilig schmecken zu lassen (gesund hin oder her). Das ist lecker, macht mich aber auch nicht immer ganz happy. Nach 3 Litern Wasser am Tag (im Sommer gern mehr) reißt mich auch die gepimpte Plörre irgendwann nicht mehr vom Hocker. Die nächste Idee: Smoothie (noch so ein Hype). Ist lecker, mir im Sommer aber gern mal zu „schwer“.

Also Obst und Wasser zusammen? Na klar: Limonade!
Da kombiniere ich Wassermelone, Minze, Sprudel und Limetten – und ratzfatz ist die tollste Abkühlung seit tragbaren Ventilatoren fertig!
Ich verzichte hier ganz bewusst auf einen Sirup, sondern nehme den Limettensaft pur (wer lieber auf Limetten-Sirup zurückgreifen möchte: da habe ich auch ein tolles Rezept, poste ich demnächst hier), da ich im Sommer schlicht zu faul bin, heißen Sirup zu kochen und abkühlen zu lassen, um ihn in kalte Limo zu gießen…faaabelhafte Wassermelonen-Minz-Limonade Weiterlesen

Mal was neues

Ausnahmsweise gibt’s bei mir nichts neues – sondern bei lecker.de.

Ich bin ja ein wirklich großer Fan der Printausgaben (sowohl die „normalen“ als auch die Sonderausgaben sind echt der Hammer), aber auch die Website suche ich quasi täglich auf für neue Inspirationen.

Heute früh überraschte mich schon direkt der neue Favicon: statt im gewohnten blau grinste mir ein pinker in der Tab-Bar entgegen! Also gleich auf die Site geklickt und hoppla – alles war neu!

Gefällt mir, sieht wirklich schick aus.:)
An ein paar Stellen muss noch geflickt werden (das kenne ich selbst), aber ansonsten: *freu*

Bildschirmfoto 2016-03-18 um 12.01.57

Eine Pâtissière in Zeitnot

Normalerweise backe ich abends nach der Arbeit. Oder an den Wochenenden. Wenn eben gemütlich Zeit ist.
Momentan hapert’s aber gewaltig in Sachen „gemütlich Zeit haben“, denn der neue Job (naja, „neu“ ist relativ – ich bin schon fast 6 Monate hier) schlaucht ganz schön. Dazu noch die Schauspielerei an den Abenden und wochenends fast ganztägig……. Da bleibt wenig Zeit für gemütliches Backen.

Dazu kommt auch mein noch immer nicht gelöstes Problem des „Freiluft-fotografierens“: im Winter, bei Regen etc. knipst es sich auf dem Balkon extrem ungemütlich. Die Fotos werden auch nicht schön, wenn’s so kalt und nass ist. Und wenn’s früh dunkel wird, ist das auch nicht gerade hilfreich…

Aber endlich ist ja wieder etwas Geld da (wofür so ein ordentlich bezahlter Job doch gut sein kann), also kann ich mir demnächst meine Tageslichtlampen kaufen, dazu noch ein bisschen Preps, und vielleicht sogar ein neues Objektiv für die Kamera.

Seit Oktober habe ich tatsächlich ein paar mal gebacken. Für die lieben neuen Kollegen. Weil die so nett sind. Und gern Kuchen essen. Und ich gerne angebe xD

Aber die Kuchen waren dermaßen schnell aufgefuttert, dass ich keine Fotos mehr machen konnte. Außer von Krümeln. Und die waren wenig aussagekräftig.

Aber versprochen: diese Kuchen backe ich ganz fix nach. Die waren nämlich echt der Hammer.

Herbstlich: Einfache Kürbissuppe

Ich bin ja kein großer Kürbis-Fan. Rezepte wie Kürbistarte, Kürbis-Risotto oder Kürbis-Flammkuchen sucht ihr bei mir umsonst (zumindest bis sich mein Geschmack geändert hat – soll ja vorkommen).

Allerdings liebe ich Kürbissuppe. Jedes Jahr stehe ich am 23. September (also: Herbstanfang) in der Küche, und koche mir das erste Kürbissüppchen des Jahres.
Geht schnell, macht schnell satt – und aus einem einzigen Kürbis lässt sich genug Suppe für mehrere Heißhunger-Attacken kochen. Perfekt!
Das man dazu auch noch unheimlich wenig Zutaten braucht, macht es sogar noch mal extra perfekt.Orange is the new Kürbissuppe - faaabelhaft

Und bevor ihr euch wundert: ja, ich nehme Fleisch- statt Gemüsebrühe. Ich finde einfach, Fleischbrühe gibt der Suppe einen etwas runderen Geschmack. Weiterlesen

Zartbitterschokocreme mit Orange und Mandeln

Es soll ja Leute geben, die können Nutella zu allem essen. Auf Brot, Pfannkuchen, Waffeln, Croissants, in Kuchen, Muffins, Cakepops. Oder einfach so. Mit ’nem grooooßen Löffel.
Ich gehöre nicht zu diesen Leuten (ehrlich nicht). Ich mag Nutella, aber soooo oft brauche ich sie nicht. Ich kaufe ca. 1x im Jahr ein Glas, das dann ungefähr ein halbes Jahr hält. Den totaaaalen Nutella-Jieper habe ich also nicht (naja, meistens).

Aber es gibt eine Creme, die ich unfassbar gern esse: Zartbitterschokocreme mit Orange und Mandeln. Extremst lecker. Und sogar fix gemacht.

Schokocreme mit Nüssen und Orange Weiterlesen

Kaiser-Soufflé – oder: Rehleins Wanderbackbuch ist zu Besuch

Eine Bloggerweisheit lautet: Mach was zusammen mit anderen Bloggern, dann hast du mehr vom Bloggen!
Stimmt.

Als ich von der „Wanderbackbuch“-Aktion der lieben Rebecca von rehleinbackt.de hörte, war ich begeistert! …und zu spät dran. Leider war die Aktion nicht nur schon längst gestartet, es gab auch schon lange keine freien Plätze mehr. Das war für mich selbst zwar schade, ich fand die Aktion trotzdem super. Rebecca schickte im November 2012 Ruth Moschners „Backen für Angeber(innen)“ auf den Weg zu 66 Bloggerinnen, die jeweils ein Rezept aus dem Buch nachbacken und darüber berichten. Klingt das nicht nach einer supercoolen Aktion?
Dann wurde doch tatsächlich neulich wieder ein Platz frei – und ich war (dank der „Nachrückerliste“) drin!

Ein Backbuch geht auf Wanderschaft - Rehlein backt

Letzten Samstag kam das wunderbar rosafarbene Buch bei mir an. Ich kam prompt zu spät zu meinem anschließenden Termin, denn der Paketbote klingelte als ich gerade gehen wollte, und ich musste natürlich sofort das Paket öffnen und im Buch blättern (Bücher & ich = schlimm. Backbücher & ich = richtig schlimm :) ).
Denn es sind ja nicht nur Rezepte drin: jede meiner Vorgängerinnen hat die Seite des von ihr nachgebackenen Rezeptes mit Aufklebern und Post-its verziert, Kommentare hinterlassen, Rezeptänderungen und Tipps hinzugefügt, und das Buch so zu etwas völlig neuem werden lassen. Am liebsten hätte ich es direkt einfach so behalten!:) (Neee, hab ich natürlich nicht, denn das ausprobieren und weiterschicken ist ja der Gedanke dahinter.) Weiterlesen

Holunderjoghurt mit Erdbeeren

Bald ist er da, der Sommer! Na gut, das dauert noch ein Weilchen. Aber bis dahin tun wir einfach mal so, als wäre es schon soweit, und setzen uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit in die Sonne, tragen Sonnenbrillen, essen Eis, und stellen die Sandalen schon einmal bereit (man kann ja nie wissen, ob der Sommer nicht ein paar Tage früher vorbeischaut).

Aber auch der Mai hat schon eine Menge zu bieten. An jeder Straßenecke sprießen die üblichen Spargel-Buden aus dem Boden, im Supermarkt gibt’s frischen Rhabarber, und überall gibt’s endlich (endlich!) Erdbeeren. Und zwar nicht das Zeug aus Spanien. Und auch nicht das vom anderen Ende Deutschlands. Sondern tatsächlich vom Bauern ums Eck! Und selbstverständlich schmecken diese Erdbeeren sowieso tausendmal besser als alle anderen Erdbeeren.

Ich bekomme von frischen Erdbeeren (am besten selbst gepflückt – oh yummy!) immer supergute Laune. Und wenn das mal kein Grund ist, gaaanz viel mit Erdbeeren zu machen, weiß ich auch nicht😉

Holunderjoghurt mit Erdbeeren

Für alle, die nicht neben einer Eisdiele wohnen oder eine Eismaschine ihr eigen nennen, gibt’s heute fruchtig-frischen Holunderjoghurt mit Erdbeeren.  Weiterlesen

Ratzifatzi Schoko-Scones

Sonntag. Faul auf dem Sofa. Lust auf irgendwas frisch gebackenes zum (doch schon recht späten) Frühstück. Was mit Schokolade. Schnell soll’s gehen, fluffig und warm soll’s sein, und unbedingt mit Schokolade.
Da gibt’s nur eins: ratzifatzi-schnelle Schoko-Scones.

Ratzifatzi Schoko-Scones

Klingt gut? Schmeckt sogar noch viel besser! Und erst der wunderbare Duft, der während des (ultrakurzen) Backens durch die Wohnung zieht…. Mmmmmhhhh!

Najaaaa, eigentlich sind das gar keine „echten“ Scones, die verlangen nämlich im Original-Rezept nach Eiern und süßer Sahne. Diese Quasi-Scones verzichten auf beides (bzw. wir verwenden statt der Sahne eben Milch), und weichen auch etwas von der typischen kleinen, runden Form ab.
Das soll uns aber nicht weiter stören, denn diese Scones kommen nicht nur unserer wochenendlichen Sofafaulheit und dem Inhalt des Vorratsschrankes entgegen, sondern gehorchen außerdem der kleinen Stimme in unserem Kopf, die schreit „Gib mir Schoko-Gebäck – JETZT GLEICH!“ Weiterlesen

Orangenzucker

Ich liebe Orangenschale an Rezepten. Frisch gerieben, natürlich. Von guten Bio-Orangen, klar. Das gekaufte Zeug kommt mir nicht mehr ins Haus. Aber wie oft stehe ich ohne frische Orangen da? Oder wie oft brauche ich nur die Schale 1/2 Orange – wohin dann mit dem Rest?

Ganz einfach: Orangenzucker auf Vorrat herstellen. Geht schnell, riecht unfassbar gut, und hält sich auch noch lange.
Und das schönste daran: Orangenzucker kann man zu sooo viel mehr verwenden als nur für Kuchen!

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Monkey Bread

Vor einem Jahr habe ich zum ersten Mal Monkey Bread gebacken. …und mich danach gefragt, warum dieses Rezept nur so lange von mir ungebacken geblieben sein konnte. Das Zeug schmeckt unfassbar lecker!
Ok, es ist eine blöde Fummelei, man bekommt ziemlich klebrige bzw. buttrig-zimtige Finger, und Hefe ist manchmal ne Zicke (jaja, ich berichtete schon des öfteren). Aber wenn das Monkey Bread erst einmal fertig ist, will man es auf der Stelle aufessen. Und danach gleich noch mal. Ach was, im Grunde schon, sobald es im Ofen karamellisiert!

Monkey Bread

Woher das tolle Zeug seinen Namen hat, weiß ich auch nicht – denn es hat weder geschmacklich noch im Aussehen irgendeine Ähnlichkeit mit Brot (oder gar Affen). Sogar Wikipedia weiß es nicht genau (holla die Waldfee). Weiterlesen