Frühlingsfrischer Karottenkuchen

Dieses Jahr klauen wir dem Osterhasen vorab nicht nur ein paar Eier, sondern auch gleich seine Karotten! Warum an Ostern immer nur Osterlamm backen, wenn man einen herrlich frühlingsfrischen Karottenkuchen zaubern kann?

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„Rüblikuchen“ ist wegen der Walnüsse zwar meist eher ein herbstlicher Kuchen, aber ich finde, dass Karotten und Ostern einfach perfekt zusammenpassen. Und durch die limettig-frische Creme obendrauf wird’s richtig frühlingshaft. Weiterlesen

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Große Nuss-Schnecke

Ich esse unheimlich gern Gebäck mit Nüssen; je mehr Nüsse reingestrudelt werden, desto besser. Gleichzeitig bin ich aber auch immer ein bisschen zu faul, mir Plunderstückchen oder Nussschleifen selbst zu backen.
Dabei ist es eigentlich ganz leicht – und schmeckt selbstgebacken sogar noch viel besser als gekauft.

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Dieses leckere Teilchen ist im Grunde ein Hefekuchen mit Nussfüllung. Allerdings machen wir uns hier die extra Arbeit, alles richtig schick in eine Springform zu rollen. Die Mühe lohnt sich aber, denn so ist es 1. noch leckerer, und 2. bleibt mehr für andere übrig. Also, falls ihr teilen wollt. Was ein bisschen schwierig wird, denn diese Nuss-Schnecke ist wirklich unglaublich lecker.

Dieses Rezept ist zwar nicht mega easy, aber auch nicht super schwer. Da wir zunächst einen Hefeteig herstellen, dauert es auch ein bisschen länger, aber das ist es mehr als wert. Weiterlesen

Wacky Cake? Total verrückt! (und vegan)

Kuchen mal schnell gezaubert? Ohne Küchenmaschine oder Handrührer? Und auch noch ohne Kuchenform? Und sogar vegan??
Klingt verrückt – ist aber eigentlich bloß ein Kuchen für faule Bäcker. Alles was ihr braucht, sind Auflaufform, Kochlöffel, den Ofen und ein paar einfache Zutaten aus dem Vorratsschrank.
Alle Zutaten werden ganz fix mit einem Kochlöffel in einer Auflaufform zusammengerührt, in den Ofen geschoben – fertig.

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Zu schön um wahr zu sein? Könnte man meinen. Ist aber wirklich so einfach und schnell, und dabei auch noch mega lecker. Und für die, die es gern vegan mögen, ist dieses Rezept ein absoluter Traum.

Wenn bei euch kurzfristig Gäste vor der Tür stehen, ihr einen Geburtstag vergessen habt, oder ihr einfach jetzt sofort ganz schnell lecker Kuchen essen wollt (kenn man ja – besonders sonntags), dann ist dieser Kuchen genau das Richtige.  Weiterlesen

Florentiner Schokokuchen

An alle, die von Schokokuchen nie genug bekommen können, und die zum Schokokuchen am liebsten noch mehr Schokokuchen haben wollen: dieser Kuchen ist für euch.
Schokoladig? Ja. Zu süß? Absolut nicht. Ehrlich, obwohl da karamellisierte Mandeln drauf sind? Naaaaaa ok, die Mandeln sind süß. Aber die geben der Zartbitter-Schoki im Kuchen erst den richtigen Kick.

Der Schokokuchen ist unglaublich saftig – wer auf Brownies, und zwar „nicht die vom Rand, ich will die ganz saftigen aus der Mitte“ steht, der ist bei diesem Kuchen richtig.

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Das Rezept ist eigentlich recht simpel. Allerdings heißt es aufpassen beim Karamellisieren: bloß nicht anfassen. Das Zeug ist gefährlich heiß und klebt wie irre. Brandblasen bleiben da nicht aus. Weiterlesen

Saftig-pinker Zitronenkuchen

Das Wetter wird langsam trüber – Zeit für einen farbenfrohen Kuchen!

Dieser innen sehr sehr gelbe und außen sehr sehr pinke Zitronenkuchen ist so zitronig und saftig, dass man gar nicht genug davon bekommen kann.
Und für die, die es NUR gelb und saftig-zitronig haben wollen: ja, es geht auch ohne pink. Ist dann eben nicht so lustig.

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Wie die meisten meiner hier gezeigten Rezepte ist auch dieser Kuchen sehr einfach. Allerdings braucht es diesmal ein bisschen länger: 5 Zitronenschalen abreiben und den Teig hellcremig und luftig aufschlagen dauert eben seine Zeit.
Aber keine Angst, nach etwas mehr als einer halben Stunde steht auch dieser Kuchen im Ofen. Weiterlesen

New York Cheesecake

Diese Woche wurde mir die Entscheidung, was ich für’s Wochenende backen soll, bequemerweise abgenommen. Eine liebe Kollegin feiert Geburtstag und wünschte sich „einen New York Cheesecake, so lecker wie der von Starbucks“.
Nun gehe ich quasi nie zu Starbucks, mir fehlt also der Vergleich ob mein Cheesecake dem von Starbucks ähnelt. Ich persönlich finde ihn verflixt lecker, warten wir also ab wie die Kollegin urteilt.

faaabelhafter NY Cheesecake

Zunächst einmal zum Rezept an sich: Amerikanischer Käsekuchen unterscheidet sich vom deutschen Käsekuchen in ein paar wichtigen Punkten.
Zunächst (und das ist das wichtigste) enthält er keinen Quark (Amerikaner kennen/nutzen quasi keinen Quark – wobei ich denke dass sie etwas verpassen), sondern Frischkäse und Crème fraîche. Das wirkt sich natürlich extrem auf die Konsistenz aus.
Außerdem hat er keinen gebackenen Boden, sondern einen Boden aus zerkrümelten und mit Butter vermengten Keksen oder Zwieback.
Und das komplizierteste: Amerikanischer Käsekuchen wird im Ofen quasi „gekocht“, und zwar mit jeder Menge Wasserdampf.

Klingt kompliziert? Ist es nur bedingt. Mit ein paar Tricks wird der New York Cheesecake ein absoluter Genuss. Weiterlesen

Super saftig: Zitrus-Buttermilchkuchen

Da lag sie: die neue, frisch herausgekommene Lecker Bakery, voller fabelhafter Rezepte.
Und da saß ich: grübelnd, Zutaten und Kleingeld im Kopf gegeneinander aufwiegend (bzw. abzählend).
Und natürlich konnte ich mich wie immer kaum entscheiden, was ich als erstes backen sollte. Das IST aber auch jedes Mal schwierig!
Ein Termin jedoch drängte: mein Opa hatte am folgenden Tag Geburtstag und ich hatte versprochen, einen Kuchen mitzubringen. Also schnell das erste Rezept gewählt, für das ich fast alle Zutaten zuhause hatte: meine Wahl fiel also auf den „Zitrus-Buttermilchkuchen“. Klingt ja schon mal ziemlich lecker. Das Foto im Heft sah sogar noch leckerer aus.
Also fix in den Supermarkt gesprungen, noch Buttermilch geholt (die ich tatsächlich eher selten zuhause habe), und es konnte losgehen!

Zitrus-Buttermilchkuchen

Laut Rezept benötigt man dafür eine 20cm-Springform. Hab ich. Der Kuchen verzichtet komplett auf Backtriebmittel wie Backpulver und Co. Kein Problem, kann ja trotzdem lecker sein, und der Kuchen mutete auf dem Foto dennoch schön fluffig an. Weiterlesen

Monkey Bread. Neu. Lecker. Fabelhaft – …und aufgefuttert

Monkey Bread.
Neu. Lecker. Fabelhaft. Und jetzt: aufgefuttert

Den Kollegen hat es so gut geschmeckt, dass schon vor dem Mittagessen über die Hälfte verputzt war.

Also den werde ich gaaaanz schnell noch mal backen!

Monkey Bread

Zum unglaublich leckeren Rezept geht’s hier lang.

Ofenfrisches Monkey Bread

Oberlecker.
Die Hefe hat sich doch noch überreden lassen. Nett von ihr.

Und die ganze Wohnung duftet nach karamelligem Monkey Bread.

Kennt ihr nicht? Da habt ihr aber was verpasst:
Hefekugeln in der Guglhupfform gestapelt, gebacken & gleichzeitig außen karamellisiert.

Morgen kommt noch Zuckerguss drauf, dann dürfen die Kollegen probieren.
Hoffentlich verputze ich nicht zum Frühstück schon den halben Kuchen…..

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Hefe ist ’ne Zicke. Frisch, aber zickig.

Warum ich nicht gern mit frischer Hefe arbeite?
Sie ist eine schreckliche Zicke.

„Mir ist zu warm!“ – „Och nö, jetzt friere ich“ – „Aua, hör auf mich so doll zu stupsen!“ – „Menno, hättest du mich mal länger geknetet…“ – „Warum is’n der Zucker so doof zu mir?“ – „Im warmen Ofen ist’s ja mal voll öde“ – „Also, irgendwie mag ich jetzt nicht mehr….“

Nur Genörgel von der Ollen.
Nee, nee, nee.

Ich hoffe, ich kann ihr noch gut zureden, dass sie doch noch mitmacht. Sonst wird aus dem leckeren Sonntagskuchen heute nix mehr…