Ratzfatz-Crumble – mit Waldbeeren und Pistazien

Und weiter geht’s in der Crumble-Woche! Heute hübschen wir unser Ratzfatz-Crumble-Grundrezept mit leckeren Waldbeeren auf.
Ich war natürlich so schlau, und habe das Grundrezept schon vorbereitet und tiefgefroren. Also ist ausnahmsweise dieser Nachtisch sogar schneller gemacht als gegessen – und wie oft gibt’s das schon? 😉

190412-Crumble - Waldbeer 1

Auch heute brauchen wir wieder einen Topf, um das Obst vorzubereiten.
Allerdings solltet ihr euch dabei ein bisschen schlauer anstellen als ich, ich habe mir nämlich mächtig die Hand auf der heißen Herdplatte verbrannt. Merke: nie vorschnell die Crumble-Krümel vom Herd wischen, wenn die Platte gerade benutzt worden war! Ich sag’s ja, ein bisschen Unordnung schadet nie. Jaja.
Aber jetzt erstmal zum Rezept!
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Ratzfatz-Crumble – ganz klassisch mit Äpfeln

Gestern gab’s das Grundrezept für Crumble, heute kommt endlich mal was „drunter“.

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Zwar gönnen wir uns Crumble mal ganz klassisch mit Äpfeln, aber weil uns das (natürlich) noch nicht genug ist, geben wir noch ein paar Cranberrys, Mandelstifte und Haferflocken dazu. Juhuu!
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Ratzfatz-Crumble – das Grundrezept

Crumble – ist das jetzt eigentlich ein Streuselauflauf oder doch eher ein bodenloser Streuselkuchen frisch aus dem Ofen? Irgendwie ist beides irgendwie richtig.
Das Beste an Crumble ist jedoch, dass er ganz leicht und schnell zuzubereiten ist. Also immer dann, wenn man mal ganz schnell etwas Warmes mit Streuseln haben möchte.

190410-Crumble - Grundrezept

Bei einem Crumble wird Obst in eine Auflaufform gegeben, mit einer ordentlichen Portion Streusel (oder, wie mein Opa so schön sagte, „Krümmel“) bedeckt, im Ofen gebacken und i.d.R. noch warm verzehrt (gern mit Eis oder Vanillesoße oder Schlagsahne).
Wenn man erst mal das richtige Rezept für die perfekten Streusel hat, ist ein Crumble nicht nur schnell gemacht, sondern auch unfassbar lecker. Und: man kann ihn auf tausenderlei Art variieren.
Hier aber erstmal zum Grundrezept für die Streusel. Weiterlesen

Waldbeereis mit Knusperschoko (ohne Eismaschine)

Das Wetter ist gerade typisch Frühling: nichts Halbes und nichts Ganzes. Mal strahlender Sonnenschein, mal strömender Regen. Ein bisschen zu kühl, um draußen vor der Eisdiele zu sitzen, aber auch ein bisschen zu warm für einen Schal.
Da gibt’s nur eins: wir machen uns das Eis selbst, und holen uns so den Sonnenschein nach Hause aufs Sofa!

Waldbeereis1-

Da ich bisher zu geizig war, mir eine Eismaschine anzuschaffen (und eigentlich im Küchenschrank auch keinen Platz mehr habe, da stehen genug Küchengeräte, die ich viel zu selten nutze), machen wir das Eis selbstverständlich „von Hand“. Ist gar nicht schwer, und schmeckt ganz genau wie das aufwändige aus der Eismaschine. Dazu braucht ihr nur einen Gefrierschrank (ein Gefrierfach mit Platz für eine Schüssel tut’s auch), und ein bisschen Zeit, um ab und zu das Eis zu rühren. Weiterlesen

Blondinis? Wacky Cake? Total verrückt! (und vegan)

Kuchen mal schnell gezaubert? Ohne Küchenmaschine oder Handrührer? Und auch noch ohne Kuchenform? Und sogar vegan??
Klingt verrückt – ist aber eigentlich bloß ein Kuchen für faule Bäcker. Alles was ihr braucht, sind Auflaufform, Kochlöffel, den Ofen und ein paar einfache Zutaten aus dem Vorratsschrank.
Alle Zutaten werden ganz fix mit einem Kochlöffel in einer Auflaufform zusammengerührt, in den Ofen geschoben – fertig.

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Zu schön um wahr zu sein? Könnte man meinen. Ist aber wirklich so einfach und schnell, und dabei auch noch mega lecker. Und für die, die es gern vegan mögen, ist dieses Rezept ein absoluter Traum.

Wenn bei euch kurzfristig Gäste vor der Tür stehen, ihr einen Geburtstag vergessen habt, oder ihr einfach jetzt sofort ganz schnell lecker Kuchen essen wollt (kenn man ja – besonders sonntags), dann ist dieser Kuchen genau das Richtige.

Ich kündige den Kuchen auch gern an als „Blondies“ – also die Schokoladen-lose Variante der Brownies. Meine Nichte nannte sie jetzt allerdings „Blondinis“, darum heißen sie ab sofort offiziell so.  Weiterlesen

Apfelkompott

„Das ist ein Kompott!“ – „Du meinst Komplott.“ – „Nein, Kompott!“
Mir fällt tatsächlich kein anderer Name für dieses Rezept ein, und „Apfelzeuch“ wollte ich dann doch nicht schreiben.
Also heute mal etwas zum Einkochen mit Herbst-Winter-Frühlungs-Obst.

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Ja, der Winter ist eigentlich schon vorbei, immerhin ist schon März. Aber dennoch dauert es noch ein Weilchen, bis es außer Äpfeln und Birnen aus besagter Ernte etwas anderes an heimischem Obst gibt.
Mir ist es wichtig, besonders viel an saisonalem Obst und Gemüse zu verwerten, Importe nutze ich eher ungern. Falls ich doch einmal auf Obst außerhalb der Saison zurückgreifen muss oder will, dann greife ich lieber zu Tiefkühl-Ware oder eingelegtem Obst, wenn möglich ebenfalls aus der Region (und natürlich gern bio). Im Winter verwende ich also eher ungern Himbeeren oder Kirschen (außer, ich muss ein Foto für den Blog mit frischen Himbeeren pimpen, dann geht’s eben nicht anders).

Und so gehört der Apfel im Herbst und Winter zur klassischen Küche einfach dazu.
Mehr zum Thema saisonales Obst und Gemüse findet ihr übrigens weiter unten.
Natürlich esse ich auch gern Ananas und Co., die kommen allerdings immer von etwas weiter her (zumindest habe ich bei meinem Bauernlädchen noch nie den Hinweis „Avocado und Kiwi aus Hessen“ gesehen 😉 ), dagegen lässt sich nichts machen.

Diesen Apfelkompott hier mache ich jedes Jahr wieder gern. Wie jedes Kompott ist er schnell gemacht, und noch viel schneller wieder gegessen (so gehört sich das ja auch).

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Die besten Brownies der Welt

Brownie-Rezepte gibt es viele, und die meisten sind obermegalecker. Meistens sind sogar die Backmischungen relativ gut (und ich habe ein gespaltenes Verhältnis zu Backmischungen).
Also übertreibe ich hier nicht vielleicht ein kleines bisschen mit meinem „die Besten der Welt“? Definitiv nicht. Habt ihr diese Brownies hier einmal probiert, wollt ihr nie wieder andere. Na gut, wenn ihr eure Brownies lieber trocken und bröckelig mögt, dann findet ihr die hier sicher nicht so toll. Meine Brownies sind einfach nur obersaftig und mega schokoladig.

Kennt ihr den Ausdruck auf den Gesichtern anderer, wenn sie sich einfach nur noch völlig willenlos dem unvermeidlichen Schokogenuss hingeben können? Mit diesen Brownies klappt’s garantiert.

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Cookie Dough – mal einfach, mal extravagant

Teig naschen? Oh jaaaaa, lecker, immer her damit!
Klar, schon als Kind darf man sich anhören, dass man das lieber lassen soll („Davon bekommst du Bauchweh!“). Ich nasche aber bis heute vom Teig, das ist einfach soooooo gut.
Warum soll man das eigentlich nicht machen? Ganz einfach: in Keksteig (und auch Kuchenteig etc.) stecken z.B. rohe Eier und Backpulver, die nicht unbedingt gut verträglich sind, bevor sie gebacken aus dem Ofen kommen.
Trotzdem kennen wir alle z.B. das leckere Eis mit den rohen Keksteig-Stücken, und Bauchweh bekommen wir davon höchstens, weil wir zu viel davon gegessen haben. Da scheint es also eine Möglichkeit zu geben…

Cookie-Dough

Bei „Cookie Dough“ handelt es sich um eine Variante, die komplett ohne Eier und Backpulver auskommt, aber ziemlich genauso schmeckt wie der rohe Teig. Gesund oder auch nur kalorienarm ist das Zeug natürlich immer noch nicht, aber bitte – wir sind doch nicht wegen der Gesundheit hier…

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Arme Ritter aka French Toast

Arme Ritter sind (leider leider) ein Opfer des Anglizismus: heutzutage ist das überall nur noch als French Toast bekannt. Einzige Ausnahme ist da vielleicht Frankreich, da kennt man es als „Pain perdu“, also quasi „verlorenes Brot“.
Regional ist das ganze auch gern bekannt als Rostige Ritter, Bavesen, Weckschnitten und vieles mehr.

Aber ganz egal ob arm, french oder verloren – lecker ist das ganze in jedem Fall.
Und das beste: es geht ultra schnell und die Zutaten hat man eigentlich immer zuhause.

Und da bald Ostern ist, noch ein Oster-Tipp: statt Brot bzw. Brioche kann man für die Armen Ritter ganz prima übrig gebliebenen Oster-Zopf verwenden!

Arme Ritter 03

Ganz wichtig: das Brot sollte ausnahmsweise definitiv nicht frisch sein. Natürlich auch nicht steinhart, aber eher 3-4 Tage alt. Also genau dann, wenn das Brot anfängt, „langweilig“ zu schmecken.

Heute zeige ich euch drei verschiedene Varianten, die ich alle sehr gern mag, und immer ganz nach Gusto wähle.
Meine Varianten heute sind: der Klassiker, der Sündhafte, und der Besondere. Weiterlesen

Kaiser-Soufflé – oder: Rehleins Wanderbackbuch ist zu Besuch

Eine Bloggerweisheit lautet: Mach was zusammen mit anderen Bloggern, dann hast du mehr vom Bloggen!
Stimmt.

Als ich von der „Wanderbackbuch“-Aktion der lieben Rebecca von rehleinbackt.de hörte, war ich begeistert! …und zu spät dran. Leider war die Aktion nicht nur schon längst gestartet, es gab auch schon lange keine freien Plätze mehr. Das war für mich selbst zwar schade, ich fand die Aktion trotzdem super. Rebecca schickte im November 2012 Ruth Moschners „Backen für Angeber(innen)“ auf den Weg zu 66 Bloggerinnen, die jeweils ein Rezept aus dem Buch nachbacken und darüber berichten. Klingt das nicht nach einer supercoolen Aktion?
Dann wurde doch tatsächlich neulich wieder ein Platz frei – und ich war (dank der „Nachrückerliste“) drin!

Ein Backbuch geht auf Wanderschaft - Rehlein backt

Letzten Samstag kam das wunderbar rosafarbene Buch bei mir an. Ich kam prompt zu spät zu meinem anschließenden Termin, denn der Paketbote klingelte als ich gerade gehen wollte, und ich musste natürlich sofort das Paket öffnen und im Buch blättern (Bücher & ich = schlimm. Backbücher & ich = richtig schlimm 🙂 ).
Denn es sind ja nicht nur Rezepte drin: jede meiner Vorgängerinnen hat die Seite des von ihr nachgebackenen Rezeptes mit Aufklebern und Post-its verziert, Kommentare hinterlassen, Rezeptänderungen und Tipps hinzugefügt, und das Buch so zu etwas völlig neuem werden lassen. Am liebsten hätte ich es direkt einfach so behalten! 🙂 (Neee, hab ich natürlich nicht, denn das ausprobieren und weiterschicken ist ja der Gedanke dahinter.) Weiterlesen