Bratapfelsirup – sühühüße Weihnacht

Letzte Woche stolperte ich über das Bratapfelsirup-Rezept von Nadine von SweetPie.
Bratapfel? Oberlecker. In flüssiger Form? Ohohohohooooberlecker!!!Bratapfelsirup - faaabelhaft

Mal im Ernst: dieser Bratapfelsirup ist der reine Wahnsinn. Goldgelb, sehr apfelig, mit feiner Zimtnote – schmeckt wirklich absolut fantastisch nach Bratapfel.

Sobald ich ein klitzekleines Tröpfchen probiere, fantasiere ich von Kaminfeuer mit brutzelnden Äpfeln im Ofen, gebrannten Mandeln und Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, und bunt geschmücktem Weihnachtsbaum und wirbelnden Schneeflocken. Weiterlesen

Die Winterversuchsbäckerei – Edition 2014

Dieses Jahr nenne ich es mal nicht „Weihnachts“-Versuchsbäckerei. Das impliziert mir zu viele Plätzchen.

Winterversuchsbäckerei 2014
Stattdessen bleiben wir beim „Winter“. Nicht dass die fabelhaften Köstlichkeiten alle sonderlich winterlich wären, aber es ist eben Winter (behauptet zumindest mein Kleiderschrank, der beharrlich nur noch langärmliges Tops und kuschlige Socken rausrückt).

In der Winterversuchsbäckerei haben wir diesmal:

  • Schwedische Zimtschnecken
  • Schwedische Zimtknoten mit Haselnüssen und Marzipan
  • Bloody Monday Double Choc Brownies
  • Die beste Vanillesauce der Welt
  • Bratäpfel
  • Schokoladensoße á la Hershey’s
  • Bratapfelsirup
  • Ciabatta-Muffins

Vielleicht kommt noch mehr.
Ach, was sag ich „vielleicht“…. Ganz bestimmt kommt noch mehr! Der Winter ist ja noch lang 🙂

Die einzelnen Rezepte folgen die Tage.

Bis dahin: bleibt fabelhaft!

Gestatten: Faultier. Blogger-Faultier.

Du meine Güte, was bin ich faul.
Nicht, dass ich nur auf dem Sofa herumlungern würde (ok, jetzt gerade vielleicht doch irgendwie), aber was das Bloggen angeht, bin ich wirklich WIRKLICH faul gewesen.
Wenn ich an meine alte Homepage denke….. Da habe ich Jahr um Jahr ordentlich was gebloggt. Ich weiß schon gar nicht mehr wie lange – aber ganz sicher seit 2005. Uff, wie die Zeit vergeht. Und diese Homepage gibt es nicht mehr. Leider.
Egal. Ich habe ja jetzt diese hier. Und anstatt wie früher weiter zu machen, „verfaule“ ich zusehends. Pfui, liebe Jeannie, pfui.

Also gelobe ich Besserung. (ich wette, weiter unten habe ich sowas schon einmal geschrieben. noch einmal ein ganz großes PFUI)

Es ist ja nicht so, dass ich nichts zu tun hätte. Bzw. nichts, worüber ich bloggen könnte. Ich backe ja auch immer noch! Leider nicht so oft, wie ich gern würde, aber dennoch. Weiterlesen

Johannisbeer Whoopie Pies – oder: Heiße Küche am heißen Sonntag

Im Sommer backe ich ja immer sehr gern. Erstens weil es so viele herrliche Obstsorten gaaaanz frisch gibt, und zweitens weil die Tage länger sind und ich am liebsten im hellen backe. Andererseits ist backen gerade an besonders heißen und/oder schwülen Tagen eine ziemlich bescheuerte Idee: draußen ist es heiß und in der Küche dank (mindestens) eines angeschalteten und auf voller Pulle bollernden Ofens sogar noch heißer.
Dennoch hat es auch was für sich. Behaupte ich jetzt einfach mal. Wenn ich z.B. kurzentschlossen backen möchte und eigentlich ein paar Stunden vorher Milch, Eier, Butter & Co. aus dem Kühlschrank nehmen müsste. Oder einfach vergessen habe, dass an das Rezept Butter gehört und ich diese weich brauche (öhöm). Wenn’s draußen knappe 30 C hat, wird so eine backsteinharte Butter ganz fix weich.

Letzten Samstag lachte mich am Obststand ein Schälchen roter Johannisbeeren an. Eigentlich bin ich mehr ein Fan der schwarzen Johannisbeeren in Form von Cassis oder Gelee und natürlich auch zum Backen, die roten finde ich meist zu sauer. Aber die sahen so lecker und frisch aus, dass ich nicht widerstehen konnte.
Also stand ich am Sonntag in der Küche mit diesen sauren Früchtchen und wusste gar nicht, was ich damit anstellen sollte. Kurzentschlossen entschied ich mich für Whoopie Pies. Die sollten für die lieben Kollegen am Montag sein, die freuen sich immer.

Das aktuelle Rezept ist angelehnt an das von Miss Blueberrymuffin, ich habe nur ein paar Kleinigkeiten abgewandelt.

Johannisbeer Whoopie Pies - faaabelhaft Weiterlesen

Küchenporno.

Manchmal muss man es einfach nennen, wie es ist: Küchenporno.

Das hat jetzt nichts mit wilder Rödelei auf dem Küchentisch zu tun – darüber dürfen andere berichten. Aber ich komme vom Thema ab.

Für mich ist Küchenporno das, was andere mit „Food Porn“ betiteln: einfach genial tolles Zeug in Sachen Backen und Kochen. Oberyummy. Super Food. Geiler Shyce. Essen wie Gott in Frankreich.
Na, Küchenporno halt.

Dazu gehört für mich nicht nur das fertige Objekt der Begierde. Nein – der gesamte Koch- bzw. Backvorgang macht mir ebenso den Mund wässrig.
Ich kann dann den Duft der köstlichen Leckereien im Ofen und auf dem Herd regelrecht riechen. Die Aromen zeichentrickgleich in meine Nase steigen sehen. Die Geräusche hören wie das Brutzeln und Krispeln im Fett, das Knacken einer dicken Glasur aus Schokolade oder Zucker, das fluffige sssshhhhhhpppffffffftttttt beim Andrücken eines saftigen Gebäcks, oder das schwurbeln der Küchenmaschine.

Ihr merkt schon: ich nenne es zu Recht Küchenporno.

Und vorhin bin ich rein zufällig (so findet man die besten) über ein wunderbares Video für Crème Brûlée gestolpert. Und das will und kann ich euch definitiv nicht vorenthalten.
Denn es ist Küchenporno in Reinkultur.

Hier das wunderbare Video von The Meatmen:

Sieht das nicht herrlich aus? Jetzt will ich am liebsten auch sofort diese köstliche Crème zaubern. Mmmmhhhh… Nur habe ich keinen Brenner. Hmpf. Also ein andermal.

Wer’s nachkochen will, hier geht’s zum Rezept: http://themeatmen.sg/creme-brulee/
Und hier geht’s zum Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/user/theMEATMENsg

Moment mal……

Moment mal: ist wirklich ein ganzer Monat vergangen OHNE einen Beitrag von mir?
Pfui. Böse Jeannie. Ab in die Ecke.

Tsssssss. Eigentlich ist es unentschuldbar.

Nein, momentchen – es IST tatsächlich entschuldbar.
Und zwar sieht die Sache so aus:
Neuer Job. Aktuelles Stück lief. Diverser Ärger (Autounfall, Versicherungsärger, Schleudertrauma). Und jetzt auch noch eine fiese, sich zwei Wochen hinschleppende Grippe.
Die letzten 8 Wochen waren also ziemlich stressig. Und irgendwie habe ich nicht die Zeit gefunden, hier besonders viel zu schreiben.

Na, aber das ändert sich ja jetzt (endlich) wieder.
Die Erkältung ist zwar noch nicht wieder ganz eingedämmt, aber sie befindet sich auf dem Rückzug. Langsam, aber stetig.
Eier habe ich gestern gekauft (bin dabei im Supermarkt fast umgefallen, schlapp wie ich war), Mehl und Zucker sind vorhanden, Butter ebenfalls (wenn mich der Blick in den Kühlschrank nicht täuscht – was jedoch gelegentlich vorkommen kann), des weiteren Sahne und Milch. Also sind die Grundzutaten schon mal gesichert. Üblicher Kleinkram befindet sich ebenfalls in Schubladen und Schränken.
Also fehlt jetzt nur noch das Rezept! Dann kann ich morgen ein paar Rest-Zutaten einkaufen (man weiß ja nie, was nebenher noch fehlt), und los geht’s!

Dann ist hier auch mal wieder was los.
Tss, tss, tss…..

Hermann. Oldie-Feeling.

Am Sonntag Abend nach der Vorstellung fragt ein Kollege in die Runde „Hat irgendjemand Interesse an einem Hermann?“

Während ich noch überlegte, stellte ich fest dass die Gesichter aller anderen Kollegen nur eines ausdrückten: Ratlosigkeit.
Hermann-Kuchen war in den 80ern und 90ern öfter mal getauscht worden (womöglich schon in den 70ern, aber da turnte ich noch nicht durch die Küche), heutzutage hört man davon allerdings weniger.
Oder etwa doch? Und ich bin bloß nicht mehr die Zielgruppe? Möglich wär’s.

Selbstverständlich übernahm ich von besagtem Kollegen meine Portion des „Freundschaftskuchens“. Obwohl er mir erklärte, er fände diese Bezeichnung irreführend: die Beschenkten würden einem danach eher die Freundschaft aufkündigen. Na, ich sicher nicht 😉

Also stand ich am Ostermontag früh in der Küche und starrte meinen kleinen Hermann an. Über Nacht war er in der kleinen Box schon etwas größer geworden, ganz der brave Sauerteig, der er ja sein soll. Ich füllte ihn in meine Lieblingsrührschüssel um, deckte ihn mit einem Küchenhandtuch ab und rührte ihn 2-3x täglich um. Ebenso am Dienstag.

Gestern bekam er das erste mal was zu „essen“. Jep, so einen Hermann muss man nämlich füttern (warum er dann nicht „Audrey Zwo“ heißt, weiß ich nicht – wäre viel lustiger*). Mit Milch, Mehl und Zucker. Zwei mal in 9 Tagen.

Den „Schaum“, der sich auf der Oberfläche bilden soll, kann ich noch nicht erkennen. Naja, das Ding wirft halt kleinere und größere Blasen wie jeder Hefe- bzw. Sauerteig. Und er riecht gut. Bisschen säuerlich (aber nicht zu sehr, sonst wäre er gekippt), bisschen nach Hefe. Und schmeckt auch so.
Also ich denke, er ist ganz ok so.

Nach des Kollegen Anleitung geht’s jetzt noch bis Mitte nächster Woche weiter. Dann darf ich den Teig (nach Aufteilung in 5 Teile – 1 für mich, 4 für „Freunde“ oder den Gefrierschrank) endlich backen.
Welches Rezept ich dann verwende, muss ich mir noch überlegen. Der nette Kollege schickte ein Rezept mit, das klingt ganz gut, aber nicht sonderlich spannend. Aber ob man mit Hermann bzw. Audrey Zwo überhaupt etwas „spannendes“ anstellen kann, muss ich noch rauskriegen. Vielleicht ist es einfach ein leckerer, aber recht unspannender Teig. Abwarten.

Ich habe übrigens bei lecker.de eine etwas andere Hermann-Anleitung gefunden. Die verlangt ab dem 3. Tag die Aufbewahrung im Kühlschrank. Hmmm. Ich glaube, ich behalte mindestens einen Teil des Teiges bei mir, und probiere mit dem dann die lecker.de-Alternative aus. Schadet ja nichts. Und backen kann man ja bekanntlich immer.

PS: Bilder gibt’s demnächst auch noch 😉

* „Audrey Zwo“: für alle, die’s nicht kennen, stammt aus „Der kleine Horrorladen“ und ist der Name der fleischfressenden Pflanze, die immer ruft „Füttere mich, Seymour!“. Wer’s nicht kennt: unbedingt mal ansehen! Ist ein kultiges kleines Musical.

Balkonkräuter & Ragù

Balkonkräuter für Ragù alla BologneseEine groooooße Handvoll frischer Balkonkräuter. Nein, nicht für traditionelle Grüne Soße (obwohl die in Hessen nicht nur einfach dazugehört und ich sie seeeeehr mag), sondern für mein Ragù alla Bolognese (anderen besser bekannt als Sauce Bolognese).

Ja ok, die Kräuter gehören da eigentlich nicht alle rein – aber es schmeckt einfach faaabelhaft! Dank der Kräuter muss ich mein Ragù auch nicht weiter würzen.

Mein Ragù braucht ein Weilchen bis es fertig und fabelhaft ist. 3-4 Stunden Zeit sollte man sich dafür schon nehmen. Aber erstens habt ihr danach die absolut beste „Bolognese“ überhaupt, und zweitens für mindestens noch ein weiteres Mal bereits vorgekocht. Weiterlesen

Karfreitagsfrühstück auf der Couch

Apfelquarkpfannkuchen. Das beste Karfreitagsfrühstück überhaupt 😉
#yummy #fabelhaft

20140418-112210.jpg

Wochenend und Sonnenschein….

…und dann mit meinen Backbüchern allein…

Naja, oder so ähnlich.
Dieses Wochenende stehen endlich mal nach langer Zeit keine Proben an. Und das hält sich für die nächsten paar Wochen.
Na gut, Vorstellung ist an den Abenden ja trotzdem. Aber: nachmittags habe ich frei. Herrlich.

Also ist endlich mal wieder Zeit für ein wenig Backkunst. Yay!

Nur…….. Was soll ich backen? So viel Rezepte, so viele Ideen, so viele Backzutaten….. Und dann weiß ich nicht, wo ich anfangen soll. Ostern ist ja auch nächste Woche, da könnte ich schon mal anfangen, etwas österliches zu backen. Hmmmmm. Eigentlich eine gute Idee. Also dann: Ran an die Osterrezepte!

…..ääääh, hat jemand einen Vorschlag? Ich kann mich so schwer entscheiden 😉