Einmal Milchreis für alle!

Milchreis ist ja so eine Sache: Viele haben anscheinend früher zuhause gaaaanz oft welchen gegessen. Von Mama oder Oma frisch zubereitet. Damals. Als Kinder. Heute eher nicht mehr. Und wenn doch, dann was schnelles aus dem Plastiktöpfchen.

Ich hingegen esse ja eher selten Milchreis. Das Zeug, was man in kleinen Plastiktöpfchen kaufen kann ist zwar ganz lecker, aber es reißt mich nicht so vom Hocker. Auch zuhause gab’s früher keinen Milchreis. Nie. Weder bei Mama noch bei Oma. Das Schwesterherz hat vielleicht mal einen Griesbrei gemacht, aber nur für sich selbst. Schwestern eben.

Neulich jedoch stand ich im Supermarkt vor dem Reisregal, und hab einfach mal nach einer Packung Milchreis gegriffen. «Na, sooo schwer kann doch Milchreiskochen nicht sein«, dachte ich mir und eine Stunde später stand ich am Herd.faaabelhafte Milchreis-Variationen Stimmt. Milchreis ist ganz fix selbst gekocht. Und zwar in einer großen Portion. Da hat man dann gleich ein paar Tage was davon. In verschiedenen Varianten.
UND: der ratz-fatz selbstgekochte Milchreis schmeckt tausendmal besser als die Plastiktöpfchen-Version. Mindestens. Weiterlesen

Super knusprig und extra cremig: Mandelschnitten mit Orange Curd

Die neue LECKER Bakery war noch keine 2 Stunden am Kiosk, schon rief Rebecca von Rehlein backt auf zum großen gemeinsamen Durchbacken.
Ist ja wohl sowas von klar, dass ich da sofort dabei bin 😉

Nach einigem Hin und Her entschied ich mich für „Mandelschnitten mit Orange Curd“, krempelte die Ärmel hoch und marschierte in die Küche mit einem fröhlichen „#rudelbackenahoi!faaabelhafte Mandelschnitten mit Orange Curd

Und ich liebe ja Lemon Curd. Da kann Orange Curd ja nur NOCH besser sein!

Als ich mit den fertigen Schnitten – oben und unten herrlich knusprig (ohne hart zu sein) und innen fabelhaft cremig (aber soooowas von cremig!!) – bei den Kollegen im Theater ankam und erklärte, was ich ihnen diesmal vorsetzen würde, kam hauptsächlich die Frage: „Kurt? Was’n für’n Kurt?“ Weiterlesen

Super saftig: Zitrus-Buttermilchkuchen

Da lag sie: die neue, frisch herausgekommene Lecker Bakery, voller fabelhafter Rezepte.
Und da saß ich: grübelnd, Zutaten und Kleingeld im Kopf gegeneinander aufwiegend (bzw. abzählend).
Und natürlich konnte ich mich wie immer kaum entscheiden, was ich als erstes backen sollte. Das IST aber auch jedes Mal schwierig!
Ein Termin jedoch drängte: mein Opa hatte am folgenden Tag Geburtstag und ich hatte versprochen, einen Kuchen mitzubringen. Also schnell das erste Rezept gewählt, für das ich fast alle Zutaten zuhause hatte: meine Wahl fiel also auf den „Zitrus-Buttermilchkuchen“. Klingt ja schon mal ziemlich lecker. Das Foto im Heft sah sogar noch leckerer aus.
Also fix in den Supermarkt gesprungen, noch Buttermilch geholt (die ich tatsächlich eher selten zuhause habe), und es konnte losgehen!

Zitrus-Buttermilchkuchen

Laut Rezept benötigt man dafür eine 20cm-Springform. Hab ich. Der Kuchen verzichtet komplett auf Backtriebmittel wie Backpulver und Co. Kein Problem, kann ja trotzdem lecker sein, und der Kuchen mutete auf dem Foto dennoch schön fluffig an. Weiterlesen

Die neue „Lecker Bakery“ ist da!

Ok, ihr habt Recht: Die neue „Lecker Bakery“ ist schon seit letzter Woche Freitag da. Aber vor lauter Tralala und Trulilu bin ich noch nicht dazu gekommen, mich hier darüber zu freuen. (ja, auf Instagram und Facebook schon – aber das geht auch ein bisschen schneller. allein von wegen weniger Worte verlieren und so)Die Lecker Bakery 1-2015

Ich kann mich wie immer kaum entscheiden, welches Rezept ich als erstes testen soll!
Allerdings musste ich dieses Mal die Entscheidung ziemlich schnell treffen, denn mein Opa hatte am vergangenen Samstag Geburtstag und ich wollte eins der neuen Rezepte dort präsentieren.

Und was soll ich sagen: Es war ein voller Erfolg!

Welches Rezept es war, was die nicht mit mir verwandten unabhängigen Testesser dazu gesagt haben, welches Rezept ich als nächstes backe und was „Rehlein backt“ damit zu tun habt, erfahrt ihr morgen. Hier. Versprochen 🙂

Jetzt auch bei Bloglovin!

Yay, ab sofort könnt ihr den faaabelhaften News nicht nur per WordPress-Reader abonnieren, sondern auch per Bloglovin!

Follow my blog with Bloglovin

Wie jetzt, ihr kennt Bloglovin noch nicht? Na, dann wird’s aber Zeit! Am besten mal ganz fix hinsurfen und umschauen 😉

Pralinen vs. selbstgemachtes Schoko-Nougat-Konfekt

Ach, Pralinen sind was feines. Lecker gefüllt, wunderbar überzogen, fantastisch verziert….. – und viel zu viel Arbeit. Hohlkugeln kaufen (oder Pralinen von Hand rollen), Ganache fabrizieren, füllen (dabei weder zu heiß noch zu kühl einfüllen), verschließen, in geschmolzene Schoki tauchen (die ebenfalls weder zu heiß noch zu kühl angerührt worden sein darf, sonst glänzt sie nicht perfekt), noch schön verzieren…….. Es ist wirklich, WIRKLICH viel Arbeit.
Außerdem habe ich das dumpfe Gefühl, dass mittlerweile jeder Pralinen fabriziert. Bzw. dass der Trend womöglich schon wieder vorbei ist (wenn Tchibo, Weltbild & Co. Sets dafür verkaufen, ist der Hype meist schon so ziemlich vorbei) – meine letzte große Pralinenproduktion war 2008…….faaabelhaftes Schoko-Nougat-Konfekt mit Pistazien und Cranberries

Nicht falsch verstehen: Ich liebe Pralinen!
In einer richtig guten Chocolaterie mit leuchtenden Augen vor der Auslage stehen und sich nicht entscheiden können zwischen Mango-Himbeer-Pralinen in weißer Schokolade, Passionsfrucht-Cassis mit Zartbitter-Ganache oder doch vielleicht die Caramel-Mandelsplitter-Pralinés? Schwierig, schwierig. Deswegen kann ich solche Läden nicht unter 6-12 Pralinen verlassen (absolut unmöglich). Und zuhause hab ich dann vergessen, was in welcher Praline was drin war, und lasse mich überraschen (kann man denn da kein Zettelchen bekommen, was man genau gekauft hat und wie’s aussieht? Ich würde gern vergleichen, ob’s genauso schmeckt wie das, was angeblich drin ist – hmpf). Weiterlesen

Kanelknuter – oder: Schwedisch für Fortgeschrittene

Nachdem wir ja jetzt wissen, wie man ganz leicht schwedische Zimtschnecken fabriziert, machen wir’s uns heute etwas schwieriger: schwedische Zimtknoten.faaabelhaft: Kanelknuter - schwedische Zimtknoten

Richtig schwierig sind die auch nicht, nur etwas fummeliger als die Schnecken. Weiterlesen

Kanelbullar – oder: Schwedisch für Anfänger

Was heißt auf schwedisch „verdammich, schmecken die toll nach Zimt! Krieg ich noch einen?“?

Keine Ahnung. Aber ganz sicher kommt irgendwo in diesem Satz „Kanelbullar“ drin vor. Na, zumindest das Wort „kanel“, das anscheinend schwedisch ist für Zimt.Kanelbullar - faaabelhafte schwedische Zimtschnecken

Wer also Zimt mag, gern Hefeteig zubereitet (ist ja nicht jedermanns Sache) und ein bisschen Zeit mitbringt, dem kann ich die leckeren Zimtröllchen nur ans Herz legen. Ich habe einen ganzen Stapel davon fabriziert und sie waren schneller weg als man „Moment, ich brauch noch welche für’s Fotoshooting!“ sagen konnte. Einen konnte ich immerhin retten. Der wurde allerdings direkt nach ein paar Fotos auch sofort weggefuttert. Weiterlesen

Die beste Vanillesauce der Welt

Ich mag Desserts. Mal heiß, mal kalt, mal üppig, mal frisch, mal mit Sauce, mal ohne.
Aber wenn ich schon eine Sauce dazu kredenze, muss sie schon so richtig oberlecker sein.
Wie meine Vanillesauce zum Beispiel.

Vielleicht ist „die beste Vanillesauce der Welt“ ein bisschen hoch gegriffen. Womöglich gibt es irgendwo eine, die noch besser schmeckt. Möglich ist ja alles.
Und womöglich ist es eine, die etwas weniger Arbeit macht. Das ist sogar ganz sicher. Denn die hier ist doch etwas komplizierter als Tütchen auf und mit Milch anrühren. Aber der kleine Aufwand lohnt sich wirklich.faaabelhaft: Die beste Vanillesauce der Welt

Ich fülle die Sauce immer in 2 Halbliterflaschen, so kann man sie leichter im Kühlschrank aufbewahren. Und ggf. zu Freunden mitnehmen… 😉 Weiterlesen

Der alljährliche Supermarkts-Feiertagswahnsinn

So, Weihnachten ist rum. Kam mir dieses Jahr irgendwie länger vor als sonst. Lag bestimmt daran, dass es so „arbeitnehmerfreundlich“ lag und noch durch ein Wochenende verlängert wurde. Womöglich lag es (für mich) auch daran, dass ich am 23. das letzte Mal einkaufen war…

Jaaaa, ausnahmsweise bin ich mal nicht jeden Tag (oder spätestens jeden zweiten Tag) in den Supermarkt marschiert, um frisch einzukaufen. Bei so vielen Feiertagen ist das natürlich sowieso unmöglich. Zudem gehe ich am 24. Dezember überhaupt nicht gern in den Supermarkt. Nicht nur, dass die bereits um 14 Uhr schließen (und ich an Heiligabend fast immer zu viel zu tun habe) – es ist auch unfassbar voll. Als gäb’s kein Morgen mehr, stapeln sich die Leute im Markt und rempeln sich an den Kassen in Grund und Boden. Und kaum sind die Feiertage vorbei (sprich: am 27.12.), geht das Endzeit-Einkaufen von vorn los. Ebenso am 31. Dezember und 2. Januar.
Nee, ohne mich.

Also war ich am 23. Dezember auf Großeinkauf. Naja, zumindest quasi. Ich habe genug frisches Brot für die Feiertage und genug Aufbackbrötchen bis Silvester eingekauft. Und musste dann am 1. Feiertag feststellen, dass ich auch genug Wurst hätte kaufen sollen… Egal, gab’s eben bis heute Salami und Frischkäse. Ist ja auch lecker.
Die Getränke und „Was koche ich heute Abend“-Vorräte reichen noch bis morgen, meine Planung war also bestens.

Heute werde ich noch mal losziehen (allerdings erst am Nachmittag, wenn sich die panischen „Ach du meine Güte, ich bin am Wochenende fast verhungert“-Einkäufer verzogen haben), und die Vorräte ein wenig aufstocken. Ich möchte frühestens am 3., womöglich aber erst am 5. Januar wieder einen Supermarkt betreten.

Wie haltet ihr das? Stürzt ihr euch ins Getümmel am letzten Tag vor dem Feiertag? Oder geht ihr sowieso nicht „frisch“ einkaufen jeden Tag?

Ich wünsche euch noch eine schöne verschneite Silvesterwoche!
Bleibt fabelhaft 😉