Allgemeine Küchentipps

Für Zutaten gibt es bereits ein paar Tipps – aber in der Küche braucht man noch viiiiiel mehr.

Durchmesser, Füllmengen & Co.:
Die richtigen Abmessungen

Das Rezept verlangt nach einer Kastenform mit 26cm Länge und ihr habt nur knapp 20cm? Hier kommt es leider doch auf die Größe an: in einer zu kleine Backform wird der Teig wahrscheinlich überlaufen, in einer zu großen ist der Kuchen später zu flach.
Habt ihr keine größere Form, müsst ihr improvisieren: einfach etwas weniger Teig in die Form geben – und Daumen drücken… Den restlichen Teig könnt ihr dann z.B. in Muffinformen endverwerten.

Die richtige Temperatur – Teil I
Jetzt wird’s heiß
Ich habe in meiner Küche nicht nur einen Ofen, sondern gleich zwei Öfen – der pure Luxus. Wenn man mehrere Sachen gleichzeitig backen will bzw. muss, ist das gar keine so blöde Idee. Und glaubt es oder nicht: wenn ich beide Öfen auf 200° C einstelle, denken sich beide völlig unterschiedliche Temperaturen aus.
Dafür gibt es Ofenthermometer. Ohne arbeite ich nicht mehr. Jetzt weiß ich definitiv, wann die gewünschte Temperatur erreicht ist – egal was die Einstellung am Ofen sagt.
UND: während der Backzeit schaue ich auch immer wieder auf das Thermometer, denn die Temperatur ändert sich gern immer mal wieder. Also: kauft euch eins!
Übrigens: dass Öfen eine Glastür haben, ist auch wegen der richtigen Temperatur. Ihr solltet während des Backvorgangs die Ofentür so selten wie möglich öffnen, denn damit stört ihr das empfindliche Temperatur-Gleichgewicht.
Also: Glastür immer schön sauberhalten und Backwerk während der Backzeit hauptsächlich von außen bewundern!

Die richtige Temperatur – Teil II
Celsius und Fahrenheit

In vielen (englischsprachigen) Rezepten im Internet werden Temperaturen nur noch in Fahrenheit angegegeben. Das bringt euch i.d.R. für den heimischen Ofen nichts, denn hierzulande werden Öfen nahezu immer mit Celsius-Angaben ausgeliefert (und in deutschen Kochbüchern auch nur Grad in Celsius angegeben). So ist die verwirrende Angabe „356° F“ nichts anderes als das übliche „180° C“.
Solltet ihr dennoch ein Fahrenheit-Rezept nachbacken wollen, so kommt ihr um einen ordentlichen Umrechner nicht drumrum (geht natürlich auch im Kopf, aber das muss ja nicht sein). Google z.B. liefert da einen ganz guten Umrechner, aber auch z.B. Metric Conversions, oder Umrechnung.org.

Die richtige Temperatur – Teil II
Zutaten und die Raumtemperatur
In den meisten Rezepten wird nach Butter, Eiern, Milch und ähnlichem verlangt, die man üblicherweise im Kühlschrank aufbewahrt. Beim Backen ist es nun wichtig, dass diese Zutaten Raumtemperatur haben – äußerst wichtig sogar! Kalte Eier und Milch können die Konsistenz des gesamten Backwerks ruinieren, und kalte Butter schlägt sich einfach nicht gut schaumig.
Bei Eiern und Milch reicht es völlig, wenn man beides ca. 1 Stunde vor Backbeginn aus dem Kühlschrank nimmt.
Butter wird meist „weich“ im Rezept verlangt, also solltet ihr diese ein wenig früher rauslegen (ich arbeite da gern mit 2-3 Stunden, meine Küche ist aber auch recht kalt). Butter solltet ihr allerdings nur schmelzen, wenn es auch so im Rezept steht! Denn schaumig schlagen für die meisten Rührteige funktioniert nur mit weicher, nicht mit geschmolzener Butter!
Solltet ihr Eier einmal vergessen haben, rechtzeitig rauszustellen (oder ihr habt eins zu wenig aus dem Kühlschrank genommen), so könnt ihr diese für ein paar Minuten in lauwarmes (!) Wasser legen (nicht wärmer!).
Für geschlagene Sahne gilt das übrigens nicht! Die sollte erst direkt vor dem Schlagen aus dem Kühlschrank genommen werden. Am besten vorher auch die Rührschüssel und die Schneebesen vorher im Kühlschrank aufbewahren, dann schlagt ihr herrliche Sahne – und keine Butter…

Da ist ja noch was übrig!
Reste richtig verwerten

Gerade beim Gemüse schnippeln bleibt gern mal Gemüse übrig. Wer braucht schon so viel Sellerie oder Suppengemüse auf einmal? Oder wohin mit all den Kräutern?
Kein Problem: wir schnippeln alles und haben später noch was davon!
Bei Staudensellerie bietet sich z.B. ein Gemüsehobel oder eine Mandoline an, bei Suppengemüse entweder eine Raspel (z.B. auch an der Küchenmaschine) oder eben die gute alte Handarbeit. Bei Kräutern kann man mit einer Schere oder einem großen, scharfen Messer arbeiten.
Bei beiden Versionen ist wichtig: die Stücke sollten alle gleich groß sein, und ihr solltet sie luftdicht verpacken.
Ich verpacke Kräuter gern in kleine Glasdöschen oder Flaschen, geschnippeltes Gemüse in Ziploc-Beutel in verschiedenen Größen (z.B. Suppengemüse in ganz ganz kleine Beutel, genau die richtige Portion, um damit eine Suppe aufzupeppen).

Tipp-Staudensellerie

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Foto:  Alyson McPhee

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