Johannisbeer Whoopie Pies - faaabelhaft

Johannisbeer Whoopie Pies – oder: Heiße Küche am heißen Sonntag

Im Sommer backe ich ja immer sehr gern. Erstens weil es so viele herrliche Obstsorten gaaaanz frisch gibt, und zweitens weil die Tage länger sind und ich am liebsten im hellen backe. Andererseits ist backen gerade an besonders heißen und/oder schwülen Tagen eine ziemlich bescheuerte Idee: draußen ist es heiß und in der Küche dank (mindestens) eines angeschalteten und auf voller Pulle bollernden Ofens sogar noch heißer.
Dennoch hat es auch was für sich. Behaupte ich jetzt einfach mal. Wenn ich z.B. kurzentschlossen backen möchte und eigentlich ein paar Stunden vorher Milch, Eier, Butter & Co. aus dem Kühlschrank nehmen müsste. Oder einfach vergessen habe, dass an das Rezept Butter gehört und ich diese weich brauche (öhöm). Wenn’s draußen knappe 30 C hat, wird so eine backsteinharte Butter ganz fix weich.

Letzten Samstag lachte mich am Obststand ein Schälchen roter Johannisbeeren an. Eigentlich bin ich mehr ein Fan der schwarzen Johannisbeeren in Form von Cassis oder Gelee und natürlich auch zum Backen, die roten finde ich meist zu sauer. Aber die sahen so lecker und frisch aus, dass ich nicht widerstehen konnte.
Also stand ich am Sonntag in der Küche mit diesen sauren Früchtchen und wusste gar nicht, was ich damit anstellen sollte. Kurzentschlossen entschied ich mich für Whoopie Pies. Die sollten für die lieben Kollegen am Montag sein, die freuen sich immer.

Das aktuelle Rezept ist angelehnt an das von Miss Blueberrymuffin, ich habe nur ein paar Kleinigkeiten abgewandelt.

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