Küchenausstattung

Mixer, Töpfe, Pfannen, Schüsseln, Messer – oder auch noch Brotbackautomat, Küchenmaschine, Smoothiemaker, Spiralschneider und Motivtortenform? Das ist eine Menge Zeug.
Mein Traum wäre ja eine gigantisch große Küche mit riesiger Kücheninsel, den tollsten Geräten und zusätzlich zehntausend Küchen-Gadgets.
Wenn ich mal im Lotto gewinne, wird dafür definitiv viel Geld draufgehen 😉

Tatsächlich aber haben wir alle natürlich nur einen häufig sehr begrenzten Platz in der Küche – und die frischen Lebensmittel und Vorräte wollen (neben dem Geschirr) ja auch noch untergebracht werden.
Daher hier mal eine Liste der Gegenstände, die ihr in den Schränken haben solltet. Außerdem liste ich euch ein paar Küchenhelfer auf, die ihr mal auf eure Wunschliste setzen könnt.

Ich verzichte hier bewusst auf Links zu bestimmten Produkten. Falls ihr aber doch gern Produkte verlinkt haben möchtet, schreibt es mir in die Kommentare oder auf Facebook. Dann gebe ich euch da gern genauere Tipps.

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Gib mir alles: Rührschüsseln

Rührschüsseln sind die Allrounder in der Küche: hier kann man Salat mischen, Teige rühre, Nudeln servieren oder Obst aufbewahren.

Rührschüsseln in verschiedenen Größen mit rundem Boden sind besonders praktisch zum aufschlagen im Wasserbad (z.B. Vanillesoße oder Sabayon). Für eine Verwendung auf der Arbeitsfläche gibt es hier Silikon- bzw. Gummiringe, auf denen man die Schüssel sicher in jedem Winkel zum Rühren aufstellen kann.
Für den Alltagsgebrauch tun es aber auch Schüsseln mit ganz normalem Boden.

Die teuersten Schüsseln sind aus Kupfer, was für das gleichmäßige erhitzen oder rasche abkühlen von Speisen bestens geeignet ist – diese Schüsseln sind aber auch sündhaft teuer.
Aluminium eignet sich hier (nahezu) genauso gut, und ist erheblich günstiger.
Plastikschüsseln sind besonders praktisch für die Verwendung von Handmixern, da man hier schmerzfreier (und erheblich geräuschärmer) am Rand den Teig schlagen kann.
Praktisch sind z.B. Schüsseln mit rutschfestem Boden oder Ausgießschnäbeln, sowie stapelbare Schüsseln in verschiedenen Größen.

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7×7 ergibt – äh…: Küchensiebe

Siebe werden gern vergessen, sind aber enorm wichtig. Klar, man kann Nudeln und Co. auch einfach mit leicht geöffnetem Deckel abgießen – aber ganz ehrlich: Siebe sind dafür viel besser geeignet, und außerdem auch bei anderen Sachen extrem hilfreich.
Sie eignen sich z.B. zum waschen und abtropfen lassen von Obst und Gemüse, zum sieben von Mehl und Puderzucker, zum abdampfen von Kartoffeln, oder zum abgießen von losem Tee.

Siebe gibt es in zwei Kategorien: grobe Löcher und feine Maschen. Am besten, ihr legt euch ein sieb mit groben Löchern zu (abgießen von Nudeln, Kartoffeln, waschen von Kartoffeln oder Paprika, etc.), und zwei bis drei Siebe in verschiedenen Größen mit engen Maschen (sieben von Mehl und Puderzucker, passieren von Fruchtpürree, abgießen von Spaghetti oder Reis, herausfiltern von losem Tee, etc.).

Ob ihr grobe Siebe aus Metall oder Emaille bevorzugt, oder ob ihr feinmaschige Siebe rund oder spitz zulaufend lieber mögt, ist völlig egal. Hauptsache, ihr habt das richtige Sieb rechtzeitig zur Hand.

Ach ja: Siebe werden übrigens besonders gern vergessen, wenn man in den Camping- oder Ferienhaus-Urlaub fährt. Und dann steht man plötzlich da mit einem Topf voll gekochter Nudeln…

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Gewiegt, gewagt, gewogen: Küchenwaage

Wenn ihr euch (wie ich) gern von Waagen im Allgemeinen fern haltet, solltet ihr euch trotzdem eine gute Küchenwaage anschaffen.

Diese sollte unbedingt in mindestens 2-Gramm-Schritten wiegen. Mittlerweile gibt es fast nur noch digitale Küchenwagen, was das genaue Abmessen für die meisten erheblich erleichtert. Trotzdem kommen auch analoge Schätzchen wie Muttis Skalenwaage oder sogar Omas Gegengewicht-Waage noch gern zum Einsatz. Wer damit gut arbeiten kann, muss nicht zwingend auf digitale Wagen umsteigen. Für alle anderen sind digitale Küchenwagen allerdings eine große Hilfe.

Ob ihr die Küchenwaage in superflach, mit zusätzlicher Schüssel, oder mit eingebauter Kalorienanzeige bevorzugt, bleibt völlig eurem Geschmack und der Tiefe eures Geldbeutels überlassen.

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Darf’s ein bisschen sein? Messbecher

Gerade beim Kochen reicht oft das Augenmaß für die Menge der benötigten Zutaten (gerade beim Rotwein darf’s mal ein bisschen mehr sein für die leckere Soße, öhöm). Aber beim Backen muss alles genau abgewogen (siehe Küchenwaage) oder abgemessen werden.

Messbecher gibt es in diversen Farben, Formen und Materialien – hier ist es tatsächlich egal, wofür ihr euch entscheidet. Wichtig ist nur, dass ihr den Becher gut verwenden könnt. Unlesbare Beschriftungen helfen euch z.B. genauso wenig weiter, wie ein wackliger Henkel, oder eine Beschriftung in Unzen oder Cups.

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Schlag mich, Baby, noch einmal: Schneebesen

Zum Aufschlagen von Sahne, Rührei, Eischnee und Co kann man eine Gabel verwenden: das dauert aber ewig. Oder gleich die Küchenmaschine? Vielleicht ein bisschen overdone.

Ein guter Schneebesen kostet nicht die Welt, ist aber extrem hilfreich. Beim Backen hilft das gute Teil genauso wie beim Kochen: so sind schnell und einfach Soßen sämig gerührt oder Kräuter unter die Vinaigrette untergemischt, wie auch Eischnee luftig aufgeschlagen, oder Sahne gerührt ohne die Angst, das ganze zu schnell zu Butter zu schlagen.

Schneebesen gibt es mit runden oder flachen Schlaufen (8 oder 12), mit Silikon-Umantelung, mit Kügelchen am unteren Ende, als Aufsatz für Handmixer und Küchenmaschine, als Handquirl, als Ballonschneebesen, in tausend verschiedenen Größen…

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Geschüttelt oder gerührt? Pürierstab und Mixer

Mindestens eins davon hat mittlerweile jeder „Gesundheitsbewusste“ oder „Hipster“ in der Küche: Pürierstab und Standmixer.
Gern heutzutage dazu verwendet, gesunde Drinks und Smoothies zu mixen. Klassisch bieten sie sich aber auch zum pürieren von Suppen, Soßen oder Desserts an.

Pürierstäbe kommen bei gerade härteren Gemüsesorten oder gar Eiswürfeln an ihre Grenzen. Hier lieber auf einen (guten!) Mixer oder die Küchenmaschine umsteigen.

Pürierstäbe und Mixer gibt es von super preiswert bis ultra teuer. Macht euch hier mal kundig, was ihr tatsächlich braucht.
Ich empfehle einen mittelpreisigen Pürierstab mit einem zusätzlichen Schneebesen-Aufsatz (ca. 60-120 Euro), sowie einen ebenfalls mittelpreisigen Standmixer mit zwei verschiedenen Messern (das sind hier schon eher 150-200 Euro). Gerade bei Mixern könnt ihr für ein Top-Modell schnell mal mehrere hundert Euro ausgeben, hier solltet ihr allerdings überlegen, ob euch das Mixen wirklich so viel Geld wert ist.

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Mach mal’n Peeling: Küchenreiben

Mit zum Thema schälen gehört natürlich auch das Reiben, Raspeln und Hobeln von Obst, Gemüse und Schale.
Den Küchen-Klassiker, die vierseitige Küchenreibe, kennt sicher jeder: hier kann man auf vier Seiten unterschiedlich grob oder fein reiben und schneiden. Hier könnt ihr Kartoffeln für Kartoffelpuffer oder Zwiebeln raspeln, Parmesan und Schokolade fein reiben, oder Salatgurken in Scheiben hobeln.

Mittlerweile sind zusätzlich viele kleinere Reiben mit Handgriff auf dem Markt, die sich speziell zum Reiben von z.B. Orangenschale oder Parmesan eignen.

Bei allen Küchenreiben gilt: passt auf eure Finger auf! Ganz schnell hat man sich da mal ein Stück vom Fingernagel oder der Fingerkuppe weggeraspelt, denn die Teile sind höllisch scharf. Hier bietet sich ein Fingerschutz an, der ist entweder im Lieferumfang enthalten, oder kann für 3-4 Euro extra erworben werden.
Unbedingt darauf achten, ob die Reiben für die Spülmaschine geeignet sind. Lieber (vorsichtig!) mit der Hand abspülen.

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Das macht mich scharf: Messer

Stumpf, abgebrochene Spitze, zu kurz oder zu lang: viele Messer in Küchenschubladen sind nicht optimal. Dabei braucht es gar nicht viel, um hier die richtigen zu besitzen.

Im Grund kommt man im Alltag mit 3 bis 4 verschiedenen Messern gut zurecht: ein kleines Gemüsemesser (auch Schälmesser genannt), ein Brotmesser (die großen mit der gewellten Schneide), ein großes Kochmesser mit langer, breiter Klinge, und ggf. noch einer Fleischmesser mit relativ schmaler Klinge.

Gute Messer gibt es aus Stahl, Keramik oder Titan. Für welches ihr euch entscheidet, bleibt völlig eurem Geschmack (und Geldbeutel) überlassen. Gute Messer, die ein Weilchen halten, könnt ihr schon für 20-30 Euro kaufen. Teure, hochwertige Profimesser können locker über 100 Euro kosten, die muss man aber wirklich nicht kaufen, wenn man kein Profikoch werden will.

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Bitte einmal obenrum freimachen: Sparschäler

Äpfel, Kartoffeln, Karotten und mehr: mit dem Sparschäler schält man in der Küche quasi alles, was man ohne Schale auf den Tisch bringen möchte. Auch „Zucchini-Bandnudeln“ und ähnlicher Spaß können damit hergestellt werden.

Ich persönlich besitze zusätzlich noch einen Spargelschäler, den ich tatsächlich zum Schälen von Spargel dem normalen Sparschäler vorziehe. Aber das ist tatsächlich auch hier einfach Geschmackssache.

Auch bei Schälern gibt es den tollsten Schnickschnack: Julienne-Schäler, Spiralschneider (für z.B. Gemüsenudeln), Orangenschäler, Avocado-Schäler, Apfelschäler und Co.
Dazu gehören natürlich auch Zestenreißer & Co., die gerade beim Backen äußerst praktisch sein können, aber wenn man sie nicht oft braucht, fallen sie ebenfalls in die Kategorie nice to have.

Linkshänder aufgepasst! Schäler verhalten sich wie Scheren: unbedingt auf die Version für Linkshänder achten, sonst wird’s schwer mit der Schälerei.

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Wie ein brodelnder Vulkan: Wasserkocher

Wasserkocher eignen sich nicht nur für passionierte Teetrinker: mit dem Wasserkocher hat man schneller und energieeffizienter Wasser zum Kochen gebracht, als in einem Topf auf dem Herd.

Wenn ihr also heißes Wasser braucht, sei es nun für ein schnell aufgesetztes Wasserbad oder doch zum Nudeln kochen, empfehle ich unbedingt die Verwendung eines Wasserkochers.
Spart Zeit und Energie. Jedesmal.

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Das geht ganz fix: Handmixer

Wer gern seine Muckis trainieren will, darf – gerade bei Backrezepten – gern alles mit dem Schneebesen oder Kochlöffel verrühren. Wer es aber lieber gleichmäßig gerührt haben möchte, greift fix zum Handmixer.

Handmixer bekommt ihr oft schon für knapp 30 Euro, das geht aber auch gern rauf bis knapp 100. Ihr solltet darauf achten, dass der Handmixer sowohl Quirle als auch Knethaken hat, manche kommen noch mit einem zusätzlichen Schneebesen.

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Lass mal die Großen ran: Küchenmaschine *nice to have*

Für größere Teigmengen oder längere Rührzeiten empfiehlt sich die Verwendung einer Küchenmaschine statt eines Handmixers. Die sind allerdings schon teurer.

Natürlich gibt es auch hier immer mal Angebote mit Maschinen unter 100 Euro, das sind dann meist aber eher Handmixer mit Standfuß: sehr wackelig und nicht für den eigentlichen Zweck gedacht, nämlich sehr viel oder sehr schweren Teig zu kneten.
Nehmt lieber ein paar Euro extra in die Hand, und besorgt euch eine gute. Überlegt vorher, wie groß die Schüssel sein muss, meist gibt es sie in zwei verschiedenen Größen bzw. Volumina.

Hier könnt ihr ganz nach Gusto entscheiden, welche Form oder Machart ihr bevorzugt. Aktuell habe ich noch ein etwas älteres Modell, in dem das Rührwerk mittig sitzt, und beim kneten etc. rotiert. Das funktioniert soweit auch ganz gut, aber das anschließende Ausgießen bzw. Ausschaben des Teiges gestaltet sich oft unpraktisch.

Ihr solltet auf jeden Fall darauf achten, dass die Schüssel aus Edelstahl ist: hier lassen sich Teige z.B. beim schlagen schneller kühlen (kann je nach Rezept wichtig sein).
Eine Glasschüssel ist da eher dekorativ, ansonsten meist schwerer, und geht natürlich auch schneller kaputt.

Küchenmaschinen kommen – ganz wie der Handmixer – mit mehreren unterschiedlichen Aufsätzen daher, üblich sind auch hier Knethaken und Rührbesen. Bei vielen ist mittlerweile auch ein Ballonschneebesen zusätzlich erhältlich, den empfehle ich unbedingt für Eischnee, Baisermassen und alles, in das schnell viel Luft untergeschlagen werden soll.
Außerdem gibt es hier oft jede Menge toller Gimmicks zusätzlich: Fleischwolf-Aufsatz, Nudel-Vorsatz, ein Aufsatz zur Herstellung von (Brat-)Wurst, Mixer (oder Blender), Raspelwerke, und vieles mehr.

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Benutz mich: Schneidebretter

Schneidebretter werden gern vergessen, dabei sind sie so wichtig: schneidet bloß nie direkt auf der Arbeitsfläche! Entweder ihr zerkratzt die Fläche – oder ruiniert eure Messer. Beides eher unvorteilhaft.

Frühstücksbrettchen eignen sich übrigens höchstens mal als Notlösung zum Schneiden von Obst, Gemüse und Fleisch. Legt euch lieber zwei oder drei Bretter in verschiedenen Größen zu.

Empfohlen wird ein Brett nur für Fleisch und Fisch (Keime, Bakterien und Co sollen sich nicht mit anderen Zutaten vermischen), ein weiteres Brett für Gemüse und Salat oder Brot. Am besten hält man die verschiedenen Verwendungsgebiete mit unterschiedlichen Farben und/oder Größen auseinander.
Wer öfter große Fleischstücke oder große Mengen Gemüse putzt und schneidet, sollte sich zusätzlich ein großes Schneidbrett zulegen.

Dazu kommt noch die Materialfrage: wie oben schon erwähnt sind Glas- oder Steinschneidebretter. Die sehen zwar toll aus, zerkratzen aber undekorativ und (vor allem) lassen sie die Messer stumpf werden.
Kunststoff oder Holz bzw. Bambus empfehlen sich hier eher.

Zum Reinigen müssen Schneidebretter unbedingt mit heißem Wasser (über 60°C) übergossen und gespült werden, um sämtliche Keime abzutöten. Kunststoffbretter dürfen auch in die Spülmaschine.

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Du bist so heiß, Baby: Töpfe

Töpfe sind mit das erste, was man sich zulegt, wenn man zuhause auszieht. Aber Achtung: Finger weg von Angeboten wie „12 Töpfe verschiedener Größen für nur 29,95“. Das sind meist die schlechtesten Töpfe überhaupt.

Klar, kochen kann man damit natürlich auch. Aber lieber ein paar Euro in 2 bis 3 gute Töpfe investiert, als ewig mit jeder Menge zu kleiner oder zu großer Töpfen gekocht, deren Henkel irre heiß werden und deren Deckel nicht ganz schließen.

Wichtig: Töpfe sollten nie größer oder kleiner als die Kochplatten eures Herdes sein: beides verbraucht unnötig Energie, und die Kochergebnisse lassen ebenfalls zu wünschen übrig.

Natürlich gibt es Spezial-Teile wie Spargeltöpfe, Milch-Töpfe, Schnell- und Dampfkochtöpfe, Slow-Cooker und mehr. Aber die „braucht“ man nicht unbedingt, die sind wirklich nur „nice to have“, und wer nicht jeden Tag 2 Stunden lang leidenschaftlich koch (und zu viel Geld übrig hat), wird mit guten Standard-Töpfen ebenso glücklich.

Ihr solltet euch definitiv einen kleinen sowie einen großen Topf anschaffen. Meist braucht man eher zwei kleine, einer davon mit Stiel statt mit Henkel, und einen etwas größeren. Damit ist man ziemlich gut versorgt.

Schaut unbedingt, ob der Topf für eure Herd-Art richtig ist: Elektro-, Gas, Ceran, oder Induktion?

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Bitte wenden: Bratpfanne

Für Bratpfannen gilt das gleiche wie für Töpfe: Qualität geht über Quantität.
Mittlerweile gibt es auch in Discounter bisweilen Pfannen, die recht gut zu verwenden sind. Aber auch eine preiswerte Pfanne kostet euch – wenn sie gut sein soll – zwischen 20 und 30 Euro.

Überlegt euch gut, welche Art Pfanne ihr verwenden wollt:
Die am meisten verkauften – und gleichzeitig am pflegeleichtesten – Pfannen sind aktuell Antihaft-beschichtete und Keramik-Pfannen. Die sind einfach in der Handhabung, und halten relativ lange. Spitze Küchenutensilien wie Gabeln oder Messer unbedingt fernhalten! Die Beschichtung ist schnell zerkratzt und damit nicht mehr funktionstüchtig.
Edelstahl-Pfannen können hoch erhitzt werden, dafür backt das Bratgut gern an.
Aluminium-Pfannen eigenen sich im Gegensatz eher für niedrigere Temperaturen, z.B. für Gemüse oder Fisch.
Gusseiserne Pfannen sind der Geheimtipp für Bratkartoffeln und Steaks, verteilen die Wärme optimal, müssen aber zu Beginn etwas zeitaufwändig „eingebraten“ werden und dürfen nie mit Wasser gespült werden (Achtung: Rost!).

Wichtig auch bei Pfannen: achtet beim Kauf auf die Größe der Pfannen bzw. eurer Kochfelder. Ist die Pfanne zu groß, wird nur die Mitte heiß, ist sie zu klein, verschwendet ihr unnötig Energie.

Auch hier gibt es irren Schnickschnack wie winzig kleine Pfännchen „für das Frühstücksei am Sonntag“ oder riesig große Pfannen „für die ganze Familie“. Aber hier solltet ihr euch gut überlegen, ob ihr solche Pfannen öfter als 2x benutzt.

Die Anschaffung von Spezialpfannen wie Paella-Pfannen, Woks, Crêpes-Pfannen oder gar gusseiserne Pfannen solltet ihr euch ebenfalls gut überlegen. Die sind u.U. nicht ganz einfach zu handhaben, oder schlicht und ergreifend zu teuer für den alltäglichen Gebrauch. Paella lässt sich auch in normal flachen Pfannen zubereiten, Crêpes erfordern bloß eine normale, antihaft-beschichtete Pfanne mit flachem, abgerundeten Rand. Gusseiserne Pfannen können euch ratzfatz den Ceran-Herd zerkratzen, und erfordern zudem eine recht hohe Hitze (ich empfehle hier einen Gas-Herd) sowie einen höheren Pflegeaufwand.

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Anmachsprüche 2.0: Dosenöffner

In jedem Vorratsschrank sollten immer ein paar Konservendosen stehen: Bohnen, Mais, Erbsen, Suppen, passierte Tomaten und mehr erleichtern das tägliche Kochen erheblich. Zudem sind sie stapelbar, lange haltbar und preiswert.
Ein guter Dosenöffner ist hier also wirklich eine große Hilfe.

Ob ihr euch für den klassischen Dosenöffner (schneidelt riffelartig oben den Rand ein), einen Sicherheitsdosenöffner (löst nicht das Deckelblech sondern den umrandenden Falz, so entstehen keine scharfen Kanten), Omas guten alten Hebler, oder die „Harte Männer-Outdoor“-Version (das gute Schweizer Taschenmesser) entscheidet, ist ganz eurem Geldbeutel und eurer Faulheit überlassen.

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Foto:    Ramiro Mendes

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