Kräuter und Co.

Beim Kochen geht nichts über frische Kräuter. Denn ein Gericht nur mit Salz und Pfeffer zu würzen macht es zwar essbar – aber nicht unbedingt schmackhaft oder besonders spannend.

Es gibt mehr als nur Salz, Pfeffer und Paprikapulver.
Sogar von diesen dreien gibt es dutzende verschiedene: Himalayasalz, Totes Meer-Salz, Murray River Salt etc. Es gibt schwarzen Pfeffer, roten Pfeffer, grünen Pfeffer, weißen Pfeffer. Sogar das gute Paprikapulver gibt es in „rosenscharf“ und „edelsüß“.
Kräuter hingegen haben die wenigsten zuhause im Gewürzregal, wenn man von „Kräutern der Provence“ und Oregano mal absieht.
Dabei verpasst man tatsächlich etwas, wenn man Kräuter beim Kochen (oder sogar beim Backen!) außer Acht lässt. Natürlich braucht man für gewisse Rezepte (zB Estragon-Hähnchen oder Saltimbocca mit Salbei) ganz bestimmte Kräuter. Aber auch sonst würze ich mein Essen gern mit Kräutern. Einfach das, was der Balkon hergibt. Wild drauflos würzen ist bei mir an der Tagesordnung. Das schmeckt nicht nur fabelhaft, das macht auch noch Spaß!

Frisch aus der Natur.
Frische Kräuter zieht man am besten auf dem Balkon oder im Garten (frische Luft macht sie aromatischer!), auf der Fensterbank geht’s aber auch. Balkonkräuter haben den Vorteil, dass man sie schnell mal frisch abgeschnippelt hat und einfach mit ins Essen dazu wirft.

Getrocknet? Geht auch.
Wer kein Händchen hat für Topfpflanzen, im Keller wohnt ohne Fenster, oder wem die Sache mit den frischen Kräutern einfach nicht liegt, der kann natürlich auch zur getrockneten Variante greifen. Aber auch hier solltet ihr unbedingt auf gute Qualität achten.

Schneiden? Hacken? Mahlen?
Für Schmorgerichte oder Ragù z.B. hacke ich die Kräuter gar nicht erst, ich werfe sie „im Ganzen“ in den Topf. Kräuter wie Salbei, Lorbeer & Co. kann man dann vor dem Servieren einfach wieder herausfischen.
Natürlich mag nicht jeder ganze Rosmarin-Nadeln im Essen. Ich mag das sogar gern (Rosmarin-Kartoffelecken aus dem Ofen! ein Genuss!), aber es ist wie gesagt nicht jedermanns Sache. Stattdessen kann man die Kräuter fein hacken oder wiegen, oder gebt sie in einen Mörser und mahlt sie gaaaaanz fein.

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