Ein echter Klassiker: Pfannkuchen

Welcher Klassiker geht immer? Wovon bekomme ich immer gute Laune? Und wozu bin ich trotzdem immer zu faul?
Richtig: Pfannkuchen (oder auch Eierkuchen).

Dabei ist der Aufwand eigentlich gering: Der Teig ist mit wenigen Zutaten schnell zusammengerührt, die Zubereitung klappt quasi immer, ohne dass man sich dabei großartig anstrengen muss.
Und trotzdem mache ich sie viel zu selten. Das muss sich ändern.

Und deswegen kommt hier jetzt das supidupi Pfannkuchen-Rezept. Kein Chichi, nix Ausgefallenes, einfach und klassisch wie bei Oma.

Das braucht ihr dafür:

250 g Mehl
1/2 Liter Milch
3 Eier
1 Prise Salz
2 EL Zucker
1 TL Vanillezucker
Rührschüssel
Handrührgerät oder Schneebesen
etwas Öl für die Pfanne (Sonnenblumen- oder Rapsöl)
Pfanne
Kelle
Pfannenwender

Und so geht’s:

Mehl, Salz, Zucker und Vanillezucker miteinander mischen. Etwa 1/3 der Milch und ein Ei dazugeben, langsam miteinander verrühren. Nach und nach den Rest der Milch und die restlichen Eier dazugeben und zu einem glatten, flüssigen Teig verrühren.
Teig ca. 5-10 Minuten ruhen lassen. (Dann gibt’s später nicht so viele Bläschen in der Pfanne.)

Etwas Öl in die Pfanne geben, erhitzen, Pfanne auf mittlere Hitze runterdrehen.
Eine Kelle Teig in die Pfanne geben, in der Pfanne verteilen (siehe auch Tipps unten), kurz auf der Unterseite anbräunen lassen, Pfannkuchen wenden. Ebenfalls goldbraun braten, und entweder sofort vernaschen oder warm halten (siehe Tipps).

Tadaa! Fertig.
So schnell und einfach geht’s.

Tipps:

Der erste Pfannkuchen (wie auch der erste Crêpe) wird i.d.R. nicht der beste. Darum gern für den ersten Pfannkuchen etwas mehr Öl in die Pfanne geben, und diesen Pfannkuchen danach auf etwas Küchenpapier legen. Pfanne und Teig müssen sich erstmal „an einander gewöhnen“. Den Pfannkuchen könnt ihr natürlich trotzdem essen, der schmeckt auch lecker.
Für die nächsten Pfannkuchen die Pfanne für jeden neuen immer nur mit etwas Öl dünn auspinseln, das reicht.

Die gleichmäßigste Form erhaltet ihr, wenn ihr die Pfanne etwas nach hinten kippt, dort mit der Kelle den Teig eingießt und dabei langsam die Pfanne absenkt. Anschließend die Pfanne vorsichtig „kreiseln“, und den Teig so komplett verteilen.
Bäm! Runde, gleichmäßige Pfannkuchen.

Das o.g. Rezept kommt mit nur wenig Zucker aus. Wer herzhafte Pfannkuchen möchte, lässt den Zucker ganz weg, zusätzliches Würzen erfolgt dann mit der Füllung (z.B. Kräuterquark oder Frischkäse), und nicht (!) zusätzlich in den Teig.

Wer den Teig von Anfang an süßer haben möchte, backt einen Testpfannkuchen, und süßt dann den Teig schrittweise (bzw. löffelweise) nach.

Oder ihr macht (so wie ich) die Pfannkuchen nur mit Belag süßer. Also z.B. mit Apfelscheiben (siehe nächster Tipp), Himbeeren, Heidelbeeren, Roter Grütze, Apfelmus, Marmelade, Zimtzucker, Nutella, etc.

Ich lege gern Apfelscheiben auf meine Pfannkuchen. Also erst eine Kelle Teig in die Pfanne, sofort ein paar dünn geschnittene Apfelscheiben drauf, Teig fest werden lassen, vorsichtig wenden. Zum Warmhalten oder Servieren wieder wenden, etwas Zimtzucker drauf, fertig.

Zum Warmhalten der fertigen Pfannkuchen den Ofen auf ca. 50-65° C vorwärmen, und ein Backblech mit Backpapier auf mittlerer Schiene einschieben. Nach dem Abbacken jedes Pfannkuchen diesen jeweils auf das Blech dazu stapeln. Wenn ihr alle fertig gebacken habt, sind die Pfannkuchen alle noch schön warm, aber nicht ausgetrocknet.

Praktisch: Pfannkuchen in einer kleineren Pfanne braten. Geht schneller, ihr habt (gefühlt) mehr Pfannkuchen, und das Wenden geht vieeeeel einfacher (besonders bei Pfannkuchen mit Apfelscheiben).

Auch praktisch: Pfannkuchen einfrieren. Dazu die Pfannkuchen zunächst komplett auskühlen lassen (z.B. auf einem Rost), dann zwischen jeweils zwei Pfannkuchen eine Lage Backpapier legen. Alle Pfannkuchen in eine verschließbare Dose oder einen Frischhaltebeutel legen, und einfrieren. Vor dem Servieren den tiefgefrorenen Pfannkuchen entweder in der Mikrowelle erwärmen, oder kurz bei mittlerer Hitze in eine Pfanne legen und einmal wenden.

Wer lieber Pancakes backen möchte (die eindeutig etwas ganz anderes und auch aufwändiger sind), schaut hier im Pancakes-Rezept nach.
Das Gleiche gilt für Crêpes, für die geht’s hier entlang.

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